In dieser Woche habe ich Denise Gröbe im Podcastinterview, in dem sie beschreibt wie sie virtuelle Assistentin geworden ist und nach einigen Monaten erkannt hat, dass im Texten ihre wahre Leidenschaft liegt. Denise berichtet von ihrer Entdeckung des Freiheitsgefühls, dass sie auf Reisen erst wirklich kennengelernt hat und wie sie nach und nach verschiedenste Aufgaben ausprobiert hat, um letztendlich ihrer Passion, dem Texten, zu folgen.

virtuelle Assistenz texten

Ursprünglich kommt Denise vom Bodensee, wo sie aufgewachsen ist. Recht früh ist sie nach München gezogen und hat dort lange in der Hotelerie gearbeitet. Vom Beschwerdemanagement, dem Frontdesk über Guest Relations, Denise hat in diesem Bereich viele Stellen durchlaufen. Irgendwann bekam sie jedoch ein Angebot eines Gastes, der ihr eine Stelle als Assistentin der Geschäftsführung anbot.

Neue Aufgaben und Erfahrungen für Denise.

Kurzerhand entschloss Denise sich das Angebot anzunehmen und tauchte somit komplett neu in die Immobilienbranche ein. Zum ersten Mal arbeitete sie sich in die verschiedensten Assistenzaufgaben ein und erlebte verschiedenste Prozesse im neuen Unternehmen, u.a. auch eine Umfirmierung. Dies bedeutete ein neues Branding, eine neue Webseite und durch die kleine Größe ihres Teams bekam Denise in dieser Rolle viel Verantwortung und Mitspracherecht, sodass sie den Prozess der Umfirmierung sehr aktiv erlebte.

Das Heimweh packte Denise, sodass sie eine große Entscheidung traf.

Nach einigen Jahren hatte sie jedoch das Gefühl zu stagnieren und in ihr reifte der Wunsch auf Reisen zu gehen und etwas komplett Neues zu erleben. Schnell entschied sie Job und Wohnung zu kündigen und kaufte sich ein One-Way Ticket nach Panama. Dieser Schritt bedeutete für Denise aus ihrer Komfortzone auszubrechen und sie lernte, dass ihre Träume wie Surfen, Tauchen und Spanisch lernen auch mit viel Selbstorganisation und Herausforderungen verknüpft waren.

Reisen bestärkte Denise in verschiedenen Dingen.

Dennoch stärkte Denise diese Erfahrung und sie lernte vieles bezüglich anderer Kulturen und den Umgang mit Menschen. Zudem entdeckte sie eine unglaubliche Freiheit und lernte zu schätzen wie schön es ist, selbstständig Entscheidungen zu treffen und sich vom Leben leiten zu lassen. Anstatt in den Norden nach Mexico weiterzureisen, entschloß sie sich nämlich nach drei Monaten doch lieber Richtung Süden, nach Kolumbien zu fahren. Auf ihrer Reise wurde sie immer wieder von ihrer alten Chefin und ihrer Nachfolgerin angeschrieben, aufgrund verschiedenster Themen, sodass Denise hier erste virtuelle Aufgaben bearbeitete und ohne es wirklich zu wissen, schon als virtuelle Assistentin arbeitete.

Außerdem erstellte sie einen Reiseblog, der eigentlich angedacht war, Familie und Freunde Eindrücke ihrer Reise zu schildern. Um ihre wahnsinnig spannenden Erfahrungen mit den Ländern, Menschen und Abenteuern, die sie dort erlebte, zu teilen, verfasste sie Blogartikel und konnte so ihre Erlebnisse ihren Lesern näher bringen. Auf diese Weise entdeckte sie auch ihre Leidenschaft fürs texten.

Die Rückkehr ins System nach Deutschland.

Nach mehr als einem Jahr machte sich Denise auf den Rückweg, da sie in Deutschland einige bürokratische Angelegenheiten klären musste. Zuerst nahm sie wieder einen Job in einem Büro an, merkte jedoch schnell, dass sie hier nicht mehr zu Hause war. So ging sie 2017 nach Hamburg, um dort eine Weiterbildung im Bereich Reisejournalismus zu machen. Dies gefiel ihr so gut, dass sie sich als freie Journalistin selbstständig machte.

Der erste Schritt in die Selbstständigkeit war schwieriger als gedacht.

Diese Branche war sehr hart und Denise gelang schnell an ihre Grenzen. Bis zu dem Punkt, an dem sie sich eingestehen musste, dass sie von ihrer Selbstständigkeit nicht leben konnte. Hinzu kam, dass die großen Verlage und Zeitschriften die Texte und Themen doch oft vorgaben, sodass sie immer noch nicht wirklich frei war. Somit beschloss Denise ihre Selbstständigkeit wieder aufzugeben und fing wieder als Assistentin der Geschäftsführung in einem Büro in Starnberg bei München an.

Diese Position kostete Denise einiges an Kraft, da es in dem Unternehmen zuvor einen Wechsel in der Führung gegeben hatte und es eine hohe Fluktuationsrate gab. Denise arbeitete viele Überstunden und hatte das Gefühl im Büro zu leben und von ihrer Außenwelt kaum noch etwas mitzubekommen. Viele Stunden verbrachte sie zudem für das Pendeln und zu der Zeit war an HomeOffice noch nicht zu denken. Sie gelangte wieder an ihre Grenzen und bekam dann von ihrer Kollegin den Tipp, sich die virtuelle Assistenz anzuschauen.

Der Weg in die virtuelle Assistenz.

Dadurch setzte sich Denise mit der virtuellen Assistenz auseinander und beschloss 2019 noch einmal den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Dieser Schritt kostete sie einiges an Überwindung und doch befreite sie dieser auch. Beim Start als VA bot sie einen Bauchladen an verschiedenen Dienstleistungen an und bekam auch hier wieder einige Aufträge als Texterin. Dadurch bekam sie nochmal einen völlig neuen Zugang zum Texten.

Schnell kam der Wunsch nach Spezialisierung.

Bereits nach drei Monaten bemerkte Denise, dass ihr die meisten Dienstleistungen nicht so viel Spaß machten und sie beschloss, nochmal daran zu arbeiten, was denn wirklich ihre Wunschkunden sind und welche Aufgaben ihr am meisten Spaß machen. Das Texten war weiterhin ihre Leidenschaft, sodass sie nach und nach die Bürotätigkeiten aus ihrem Portfolio ausgliederte. Zudem besuchte sie eine weitere Weiterbildung zum Thema Texten im Internet, was ihr nochmal ein komplett neues Selbstvertrauen gab.

Nach sechs Monaten verabschiedete sich Nadine vom Titel als virtuelle Assistentin und  startete dann als freiberufliche Texterin durch. Ihre Kunden unterstützen sie bei diesem Schritt und gingen den Weg mit ihr gemeinsam. Heute weiß Denise, dass es der richtige Schritt war, da sie ihre Leichtigkeit wieder gefunden hat und ihr ihre Aufgaben viel Spaß bereiten, sodass sie sich erfüllt fühlt und die richtigen Kunden anzieht.

Texten ist so viel mehr als nur mal “schreiben”.

Durch ihre Erfahrung hat Denise auch erkannt, dass Texten nicht gleich Schreiben ist. Texten bedeutet auch, dass sie Keyowrdrecherchen macht und die Texte so optimiert, dass sie von Suchmaschinen gefunden werden. Texten bedeutet für Denise etwas zu bewirken und so eine Community aufzubauen und Wunschkunden anzuziehen – vor allem auf Webseiten. Dabei muss man die Texte so schreiben, dass sie SEO-basiert sind, dieses dem Leser jedoch nicht auffällt, d.h. sie müssen vor allem wertvoll sein, aber auch gut ranken.

Auf diese Weise hat sich Denise auch spezialisiert. Besonders Homepage-Texte oder Blogbeiträge machen ihr Spaß und Nadine liebt es pfiffige, spritzige Texte zu schreiben die nicht 0815 sind. Dies wendet sie auch für ihre Kunden an und sie beschreibt, wie wichtig es ist, dass man sich wirklich in den Kunden hinenversetzt und lernt seine Sprache zu sprechen und den Leser mit der Sprache des Kunden zu erreichen. Aus diesem Grund ist es auch so wichtig, dass man sich selbst mit dem Kunden identifizieren kann, um so wertvolle und auch nahbare Texte zu schreiben.

Denise sieht ihre Webseite als unschlagbares Verkaufstool in der Kundenakquise.

Eins der wichtigsten Tools, ist die Webseite für Denise. Denn sie ist der Meinung, dass eine ansprechende Webseite mit tollen Texten die Wunschkunden anzieht und zeigt, was der Kunde bei ihr erwarten darf. Für Denise ist ihre Webseite ihre Visitenkarte und wie sie liebevoll sagt der „24h-Verkäufer“, denn die potentiellen Kunden haben die Möglichkeit ihr Angebot einzusehen, einen Eindruck von Denise und ihrer Arbeit zu bekommen und sie können zu jeder Zeit eine Anfrage stellen. Nichtsdestotrotz betont Denise auch, dass die Webseite mit einem wächst und nicht perfekt sein muss zu Anfang.

Angestelltenverhältnis, reisen, virtuelle Assistenz, texten – Denise zeigt mit ihrem spannenden Werdegang was sich in nur ein paar Jahren alles entwickeln kann. Zum Schluss sagt sie, wie wichtig es ist, dass man sich ausprobiert, denn nur so findet man seine Stärken und Leidenschaft.

Shownotes von Denise:

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Die 112. Podcastfolge kannst du hier hören:

 

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