Diese Woche habe ich wieder eine tolle virtuelle Assistentin im Podcast zu Besuch: Lena Kölbl spricht mit mir darüber, wie sie auf die virtuelle Assistenz kam und nebenberuflich durchgestartet ist. Während der Elternzeit gründete Lena als VA ihren Büroservice und startete zunächst mit allgemeinen Office-Tätigkeiten, bevor sie sich dann im Herbst 2019 auf die Rechtsanwalt-Branche spezialisierte. Virtuelle Assistenz Nebenjob

In der Elternzeit bemerkte Lena, dass ihr etwas fehlt.

Nachdem Lena ihre Tochter bekommen hat, hat sie die Zeit als Mutter sehr genossen. Doch nach einiger Zeit merkte Lena, dass sie doch gerne wieder arbeiten würde. Zwei Jahre Elternzeit hatte sie jedoch geplant und wollte noch nicht zu 100% in ihren alten Job als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte zurück. Die Betreuung ihrer Tochter war ihr wichtig, sodass sie einen flexiblen Nebenjob anvisierte. So versuchte sie zunächst ihr Glück über Ebay Kleinanzeigen und bot dort erstmal in einer Anzeige Bürotätigkeiten an. Nachdem sie dort keinen Erfolg hatte und keine Rückmeldungen bekam, setzte sie ihre Recherche im Internet fort.

Nach einiger Recherche stieß Lena auf die virtuelle Assistenz.

Mit der Zeit las Lena sich immer weiter ins Thema ein und durchforstete das Internet. Somit stand ihr Entschluss bald fest, dass sie das ganze nun professioneller angeht: Nebenjob virtuelle Assistenz hieß Lena‘s Ziel. Kurzerhand entschied Lena sich ein Gewerbe anzumelden, eine Webseite sowie Facebookseite zu erstellen und was sonst noch dazugehört.

“Man kann alles schaffen!”

Ohne Vorkenntnisse in diesem Bereich organisierte und erstellte Lena alles selbst. Das Wissen, z.B. zur Erstellung der Webseite mit WordPress, eignete Lena sich vor allem über Youtube-Videos an. Ihr Rat lautet es einfach zu machen und zu probieren. Gerade als virtuelle Assistenz ist es extrem wichtig aufgeschlossen zu sein Neues zu lernen. Dies erfordert auch eine gewisse Disziplin. Das Gefühl, wenn man es dann aber geschafft hat, ist unbezahlbar und man ist wahnsinnig stolz auf sich selbst.

Anfangs bot Lena die Tätigkeiten an, die besonders stark nachgefragt wurden.

Social Media Management und Office Tätigkeiten zierten zu Anfang Lenas Portfolio. Besonders im Social Media Management hatte Lena das Gefühl, dieses als Dienstleistung anbieten zu müssen, da sie oft gelesen hatte, dass dies gesucht wurde. Nach und nach merkte sie jedoch, dass ihr das eigentlich gar keinen großen Spaß machte.

Angespornt dadurch fand Lena ihre Nische.

Sie ging sie nochmal in sich und erkannte, dass sie gerne wieder Tätigkeiten aus ihrem gelernten Berufsfeld ausüben möchte. Daraus resultierte, das Lena sich auf Rechtsanwaltskunden fokussierte und hier nach und nach einen Kundenstamm aufbauen konnte. Durch Klarheit und Orientierung fand Lena ihre Nische und ihre Wunschkunden, doch sie unterstreicht, dass dies ein Prozess ist und auch etwas Zeit benötigt. Mittlerweile bekommt Lena viele Wunschkunden über Weiterempfehlungen. Dennoch versucht Lena auch all ihren Bekannten oder auf Veranstaltungen in ihrem Umkreis von ihrem Nebenjob als virtuelle Assistenz zu erzählen, um so Kunden auf sich aufmerksam zu machen.

Nebenjob – virtuelle Assistenz: Wie strukturiert Lena ihren Arbeitsalltag neben der Kinderbetreuung?

Flexibilität lautet hier das Stichwort laut Lena. Meistens kann sie nachmittags schon eine Stunde arbeiten, doch das wirkliche Arbeiten beginnt bei Lena erst abends, wenn ihre Tochter im Bett ist. Bis 10 oder 11 Uhr kann Lena dann schon mal am Schreibtisch sitzen. Jeder muss da seinen Weg selber finden, dennoch schätzt Lena die flexible Zeiteinteilung und liebt die Abwechslung die der Job mit sich bringt.

Selbstständigkeit ist eine Herausforderung, die Lena hat wachsen lassen.

Von der Festanstellung in die Selbstständigkeit bedeutet erstmal einen Wandel im Kopf zu vollziehen. Man ist nicht mehr festangestellt, bekommt nicht automatisch seine Aufgaben oder weiß, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt sicher das Gehalt überwiesen wird. Im Umgang mit Kunden geschieht die Kommunikation auf Augenhöhe und auch die Selbstpräsentation ist eine andere. Zudem steigt die Verantwortung und das Leisten guter Arbeit oder das Empfangen von gutem Feedback ist auf eine ganz andere Art und Weise wichtig für einen.

Unternehmertum ist ein ständiger Weiterentwicklungsprozess.

Wirklich selbstständig und unternehmerisch zu denken benötigt Zeit und bedingt einen Prozess. Ständig müssen wir uns neues Wissen aneignen, auf unterschiedliche Kunden eingehen und an uns selbst arbeiten. Trotzdessen, dass man viel Kraft hineingibt, wird dieser Prozess belohnt, wie z.B. durch die Wertschätzung deiner Kunden. Lena hat für sich erkannt, dass sie unbedingt weiterhin selbstständig sein möchte und strebt nach der Elternzeit die volle Selbstständigkeit an. Denn für sie überwiegen die Vorteile und die Weiterentwicklungschancen in der Selbstständigkeit.

Shownotes von Lena:

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Die 104. Podcastfolge kannst du hier hören:

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