Personaladministration als Nische genutzt

Nicole hat es geschafft, mit einer Nischendienstleistung im Personalmanagement als virtuelle Assistentin mittlerweile 3-stellige Stundensätze zu erhalten und dass, obwohl sie mit 15-20 Euro/Std angefangen hatte. Ihre Kunden generiert sie nicht wie oft üblich über Facebook, sondern auf eine etwas eher klassische Art – und das alles im Nebengewerbe.

Wenn das Angestellten-Dasein nicht mehr genug ist

Wie so viele andere Frauen auch, wollte Nicole einfach mehr im Leben: der klassische 9-5 Job bei ihrem damaligen Arbeitgeber hat ihr nach 6 Jahren nicht mehr zugesagt. Zu wenig Perspektive, keine Weiterentwicklung, kein Weiterkommen. Der Job als Personalsachbearbeiterin war Nicole nicht mehr genug. Das Wissen in der Personaladministration wurde nicht vollkommen ausgeschöpft. Sie wollte mehr und die Welt sehen!

Personaladministration

Recherche nach Auslandsreise brachte die erste Berührung mit virtueller Assistenz

Eigentlich wollte sie sich nur nach einer anstehenden, einjährigen Auslandsreise nach Australien und Indonesien erkundigen. Dabei stieß sie das erste Mal auf den Begriff der virtuellen Assistenz. Jedoch war der Zeitpunkt nicht der Richtige und sie ließ den Gedanken erstmal fallen. Zu groß war das Bedürfnis nach Reisen.

Nach ihrer Rückkehr in Deutschland war sie vorerst wieder angestellt – doch schnell war die Unzufriedenheit wieder zu spüren. Der Drang nach Freiheit und Flexibilität war groß und das Bürogebäude definitiv zu klein dafür. Und schon war eine Möglichkeit des Auswegs zurück, die sie damals aufs Eis legte: die virtuelle Assistenz.

Die Entscheidung stand für Nicole fest. Sie würde als VA starten, jedoch vorerst im Nebengewerbe. Somit war der erste Schritt getan und das Sicherheitsgefühl gesichert. 

Ein klassischer Start mit den beliebtesten VA-Dienstleistungen

Personaladministration

Als Start bot Nicole als Dienstleistungen Backoffice, Büromanagement, Korrekturlesen und Social Media Management an. Anstatt darauf zu hören, was ihr Spaß macht oder was sie kann, hatte sie sich von den Standard-Blogartikeln überzeugen lassen, diese typischen Dienstleistungen in ihr Portfolio aufzunehmen.

Ein Anfängerfehler, wie sich schnell herausstellte. Die Zusammenarbeit mit ihrer ersten Kundin war eine reinste Katastrophe. Zwischen ihr und der Auftraggeberin hatte einfach nichts richtig geklappt. Diese Erfahrung hatte Nicole schon fast dazu geführt, es gar nicht erst weiter zu probieren. Auf solche Zusammenarbeiten hatte sie gar keine Lust.

Einen weiteren Fehler gibt sie zu, dass sie damals der Meinung war, alles alleine schaffen zu wollen. Ohne fremde Hilfe und zu einem etwas holprigen Start kamen Zweifel und Unsicherheit dazu.

Sich von der Masse abheben in Dienstleistung und Kundengewinnung

Nun stand sie da. So hatte sie sich die Selbstständigkeit nicht vorgestellt. Da musste eine Lösung her. So einfach wie die Antwort war, kam auch der Erfolg.

Erst nach dem Austausch mit anderen wurde ihr bewusst, was sie eigentlich schon kann. Sie hatte jahrelange Erfahrung in der Personaladministration, was u. a. Recruitment, Personalmanagement und Berufsausbildung beinhaltet. Diese Art von Dienstleistung ist eine Nische und wurde kaum oder gar nicht angeboten. Sie besteht überwiegend aus Fachwissen und nur einige Bereiche sind schnell erlernbar. Eine wunderbare Ausgangslage. Das brachte die gewünschte Wende.

Nicht nur ihre Dienstleistung hebt sich vom Markt ab. Auch ihre Kundenakquise gestaltet sie anders. Nicoles Kunden sind nämlich auf den Businessnetzwerken Xing und LinkedIn unterwegs. Zu Beginn war sie aktiv auf Unternehmer zugegangen, denn Personalwesen ist eine vielseitige Dienstleistung. Dazu nutzt sie ebenfalls das beliebte Empfehlungsmarketing. Ganz am Anfang “bewarb” sie sich auch auf Facebookausschreibungen, um Erfahrungen zu sammeln. Stundensätze für 15-20 Euro waren dabei keine Seltenheit.

In ihrer Nische mit der jetzigen Spezialisierung sind die Beträge nach oben offen. Heute verdient sie drei-stellige Stundensätze und weiß den Wert ihrer Dienstleistung zu schätzen.

Nicoles Tipps für den erfolgreichen Start als VA

Baue dir ein Netzwerk auf:

Denke nicht, dass du alleine starten musst. Hol dir Hilfe von Anfang an. Kaufe dir Onlinekurse, frage andere nach ihrer Expertise, suche dir Gleichgesinnte zum Austausch. Business Buddys sind wertvolle Wegbegleiter.

Wenn du nebenberuflich startest:

Sei diszipliniert, setze dir Ziele, gehe ruhig kleine Schritte, das ist völlig in Ordnung. Nochmal: tausche dich regelmäßig mit anderen aus!

Bonus-Informationen in dieser Folge:

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Hey, ich bin
Nadine
Nadine Abdussalam

Ich bin die Gründerin von Virtual Assistant Women, Business Coach und Herzblut-Unterstützerin auf deinem Weg in die Selbstständigkeit als virtuelle Assistentin.

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