Mindful Social-Media-Marketing und wie du mit deinem „Warum“ Authentizität schaffst – Interview mit Bianca Fritz

Social-Media-Marketing

Bianca ist gelernte Journalistin, hat 20 Jahre für die verschiedensten Medien gearbeitet, sowohl eine Werbeagentur als auch eine Online-Redaktion geleitet und währenddessen ist sie in die „Mindfulness-Welt“ eingetaucht. 

In Biancas Augen hat fast jeder, der etwas Gutes in die Welt bringen möchte, Angst darüber zu sprechen. Und gerade solche Menschen brauchen wir doch. Gerade die müssen wir hören. So hat sie sich ihr eigenes Berufsbild geschaffen. Sie nennt sich jetzt „Mindful-Content-Coach“ und unterstützt jetzt diejenigen, die Gutes in die Welt bringen, darin gesehen und verstanden zu werden. 

 

Chancen und Risiken in der Social Media Welt

Bianca weiß wie wichtig es für Solopreneure und VA’s ist, sich dem Druck des täglichen Postens usw. nicht hinzugeben. Sich mit großen Unternehmern zu vergleichen macht wenig Sinn, denn diese haben oft ganze Social-Media-Abteilungen im Hintergrund, bei denen Menschen Vollzeit nur daran arbeiten unterschiedliche Kanäle zu bespielen. Es ist so wichtig, sich selbst damit nicht zu stressen und seinen eigenen Weg zu finden. 

Selbst Bianca gönnt sich immer wieder mal ganz Social Media Detox WochenSocial Media ist so ein wertvolles Tool, bei dem wir so kreativ sein und uns ausdrücken können. Aber die Gefahr, dass man Süchte entwickelt und es nutzt, um sein eigenes Ego zu pushen, ist nicht zu unterschätzen. Schnell verliert man seine strategischen Ziele aus den Augen und schaut nur noch auf die Likes. Genau deshalb ist Achtsamkeit und Bewusstsein so wichtig.  Deshalb sollte man sich immer wieder fragen „warum poste ich das jetzt?“. Oder wenn man sein Handy zur Hand nimmt, zu hinterfragen „Ist das eine Marketingaktivität oder daddel ich nur rum?“

Social-Media-Marketing

Die Bedeutung des eigenen „Warum“ im Marketing

Auch Bianca spricht oft über das „Warum“. Sich darüber im Klaren zu sein ist so wichtig, weil es der Ursprung von allem ist. Es steht am Beginn eines jeden Business, das man aufbauen möchte. Aber auch, wenn man schon ein Stück weiter ist und sich vielleicht etwas verloren hat, kann man sich immer wieder darauf besinnen.

In der Erfahrung mit ihren Coachees und Mentees ist ihr bewusst geworden, dass das „Warum“ besonders kraftvoll ist. Besonders dann, wenn es so sehr in die Tiefe geht, dass es sich um die menschlichen Grundbedürfnisse dreht, wie z.B. Sicherheit, Selbstverwirklichung, Wachstum oder Anerkennung. Hat man das gefunden, worum es sich bei seinem eigenen Leben dreht, dann ist man auf einer Ebene, von der aus man jegliche weitere Entscheidung treffen kann. Wenn für jemanden Freiheit das große Warum ist, kann man sich der passenden Bildsprache für Social Media bedienen. Man benutzt häufig Bilder, die Freiheit ausdrücken. Und das ist auch der Punkt, von dem aus Bianca empfiehlt, alle seine Themen zu entwickeln.

Im modernen Marketing sollte es nicht mehr nur darum gehen, dass man sein Angebot anpreist, sondern man sollte sein Marketing mit seinem eigenen Warum erfüllen. Dadurch wird viel schneller eine emotionale Bindung zu den potenziellen Kunden aufgebaut, man spricht ihre Wünsche und eignen Grundbedürfnisse an, sodass man gar nicht mehr allzu viel argumentieren und vermarkten muss.

Sein Warum zu kennen vereinfacht das gesamte Marketing. Denn häufig stellt sich dann nicht mehr die Frage, was gepostet werden soll, sondern es ist eine ganz logische Schlussfolgerung und Social Media wird nicht mehr so schnell für sein Ego verwendet. Es wird als Kanal gesehen, um sein „Warum“ zu leben. Dass man seine Persönlichkeit einbringt, ist eigentlich nur das „Wie“, um das „Warum“ zu erfüllen. Wird dann sich selbst und die eigene Persönlichkeit gezeigt, tut man es nur aufgrund des „Warum“, um es den anderen leichter zu machen sich selbst damit zu identifizieren und eine und eine Beziehung aufzubauen.

Achtsames Verkaufen

Bianca kennt das Gefühl, sich während eines Launches zu reißerisch und verkäuferisch zu fühlen, wenn man jeden Tag mehrmals sein Angebot postet. Aber es ist so, erklärt Bianca, dass Menschen sieben Kontaktpunkte brauchen, um zu kaufen. Sie müssen im Schnitt siebenmal von deinem Produkt gehört haben, um sich zu entscheiden. Und dann ist es ja auch noch so, dass nicht jeder jede Story oder jeden Post sieht. Also ist es eher unwahrscheinlich, dass man zu häufig anpreist. Damit ist die Logikebene bedient, aber emotional fühlt es sich trotzdem für viele noch schwierig an. Was dabei gilt ist, nicht nur seine Posts nach seinem „Warum“ zu konstruieren, sondern sein gesamtes Angebot.

Wenn dir bewusst ist, dass du jemandem erst richtig helfen kannst, wenn er dein Angebot wahrnimmt, dann fühlt es sich auch nicht mehr seltsam an zu verkaufen. Denn dann ist es eher unterlassene Hilfeleistung zu wissen: da ist jemand, dem du wirklich helfen kannst, aber du tust es nicht, weil du dein Angebot nicht ausreichend kommuniziert und ihn/sie nicht erreicht hast. Bianca hat sogar die Erfahrung gemacht, dass ihre Followerzahl während eines Launches exponentiell steigt. Was daran liegt, dass sie während dieser Zeit noch klarer kommuniziert, wer sie eigentlich ist, wofür sie steht und wie sie anderen mit ihren Produkten helfen kann.

Biancas Tipps für VA’s, die auf Social Media sichtbar sein wollen

Bianca arbeitet viel mit Solopreneuren, die gerade auf der Schwelle stehen sich jemanden von Außen für ihr Social-Media-Marketing zu holen. Deshalb weiß sie genau, worauf diese bei der Suche nach einer VA auf deren Profilen achten. Sie schauen meistens nicht auf die Daten der Postings und darauf, wie regelmäßig eine VA gepostet hat. Natürlich braucht es eine gewisse Regelmäßigkeit, aber Bianca würde gerade für VA’s sagen: weniger ist mehr. Man sollte sich nicht fragen wie oft man posten kann oder sollte, sondern wie viele wirklich richtig gute Posts man im Monat schafft. Und bei diesen Posts sollte man in die Tiefe gehen. Schöne Grafiken, Storytelling, keine Rechtschreibfehler usw. 

Als VA sollte man einen richtig schönen und guten Account haben. Dabei geht es weniger um die Reichweite. Sondern man sollte auf Qualität statt Quantität setzen.
Ein weiterer wichtiger Punkt: man sollte anhand des Feeds schnell erkennen können, was das Angebot ist und wer die Kunden sind. Also gerne Testimonials in den Feed einbauen und die Highlights nutzen.

Authentizität auf Social Media

Der Trend geht immer mehr dahin, dass man authentisch auf Social Media sein möchte. Trotzdem fühlt es sich für viele noch komisch an, besonders in schwierigeren Situationen, sich vor der Kamera zu zeigen. Bianca weiß, dass es dann hilft sich zu fragen, warum man denn jetzt dieses oder jenes teilen möchte.

Eigentlich sind wir alle ja auf Social Media, damit sich unsere Follower besser fühlen. Also was genau bringt es deinen Follower für einen Mehrwert, wenn du jetzt darüber sprichst/schreibst? Dies kann z.B. sein, dass du zeigen möchtest, dass der Weg eben nicht immer einfach ist oder was du aus dieser Situation gelernt hast. Was du teilen magst und was für dich authentisch ist, kann sich auch mit der Zeit ändern. Denn du veränderst dich, dein Kanal wird wahrscheinlich größer und du ziehst auch andere Menschen an. Du stellst dir die Frage nach der Authentizität immer wieder und die Antwort kann sich verändern.

Das Finden der eigenen Authentizität ist ein stetiger Prozess.


Hier erhältst du weitere Infos zu Bianca:

Website: https://biancafritz.com/

Social Media:
Instagram: @hashtagbiancafritz

Hier gibt es im Tausch gegen deine  E-Mail-Adresse eine 60-seitige exklusive Leseprobe zu Biancas Buch „Mindful Social Media Marketing“: https://biancafritz.com/buch/

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