Pinterest Expertentipps – Interview mit Alexandra Polunin – Podcastfolge 123

Pinterest Expertentipps Alexandra Polunin

 „Wenn du dich fragst, ob Pinterest der richtige Kanal für dich ist – ist es dasselbe, wie sich die Frage zu stellen, ob Google der richtige Kanal für dich ist. Es ist für alle der richtige Kanal, wenn man gefunden werden will“, sagt Alexandra Polunin über ihre Leidenschaft Pinterest. 

Die oftmals unterschätzte Bilder-Suchmaschine Pinterest, die Websites nachhaltig zu Traffic verhilft, ist das Thema der heutigen Podcastfolge. Ich habe mit Pinterest Marketing-Expertin Alexandra Polunin über die kommenden Pinterest-Trends gesprochen und sieben nützliche Pinterest-Tipps für die virtual Assistant Women Community erhalten.

Pinterest Expertentipps Alexandra Polunin

Alexandra Polunin ist studierte Germanistin und ehemalige Lektorin. Nachdem sie Pinterest seit 2011 privat völlig verfallen ist, hat sie 2017 ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und unterstützt nun Selbstständige dabei, Pinterest erfolgreich als Marketing-Kanal fürs Business zu nutzen. Sie bietet eigene Smart-Pin Academy Kurse an und eine dreimonatige Mastermind für angehende Pinterest-Expertinnen. Vom 23.-25.11.2020 gibt es zudem ein gratis Training für Pinterest-Einsteiger.

Alexandras Begeisterung für Pinterest ist ansteckend. Die Bildersuchmaschine bietet sich perfekt für Unternehmen und Selbstständige an, die automatisiert und schnell mit Ihrem Content Besucher auf Ihre Website locken wollen. Der Vorteil, auf Pinterest aktiv zu sein, zeigt sich vor allem durch die lange Lebensdauer der Pins im Vergleich zu den üblichen Social-Media-Plattformen. Ist ein Instagram-Post in zwei bis drei Tagen bereits Geschichte, so lebt ein Pin in der Regel ca. 3 ½ Monate. Alexandra selbst hat Pins, die auch nach über drei Jahren noch Besucher auf Ihre Website lotsen.

 

Was ist wichtig zum Start auf Pinterest?

Um erfolgreich auf Pinterest zu starten, ist es wichtig, seinen Pinterest-Account strategisch aufzusetzen. Dies ist ein einmaliger Aufwand! Damit ein Pinterest-Account von Grunde auf richtig aufgesetzt ist, sollten annähernd 20 Stunden Zeit investiert werden. Dies umfasst eine umfassende Keywordrecherche, die Erstellung von Pinnwänden, die zum Content passen und die Erstellung von Pin-Templates. Ein Aufwand, den viele zu Beginn scheuen. Wenn man den Account jedoch erst einmal strategisch aufgesetzt hat, läuft Pinterest nahezu automatisch.

Der weitere Aufwand beträgt hiernach nur ca. 4-5 Stunden im Monat was ein Wimpernschlag im Vergleich zum Aufwand der Content-Planung für Social-Media-Kanäle ist. Pinterest ist kein Social-Media-Kanal, auf welchem man Präsenz zeigen muss. Die Möglichkeiten, schnell ein gutes SEO-Ranking zu erzielen, sind besser als bei Google – zudem ist Pinterest die nachhaltigere Plattform für Traffic.

 

Pinterest als Dienstleistung für virtuelle Assistentinnen?

Ist der Kanal einmal aufgesetzt, empfiehlt es sich, das Management des Pinterest Kanals auszulagern und sich auf sein eigenes Business zu konzentrieren. Das Pinterest Management ist demnach eine sehr gefragte Dienstleistung für virtuelle Assistentinnen. Der Markt ist vorhanden und die Unternehmen und Selbstständigen suchen nach Experten.

Gerade jetzt ist es ein guter Zeitpunkt, sich auf Pinterest Marketing zu spezialisieren. Durch die Corona Krise ist Pinterest besonders im Raum D-A-CH extrem gewachsen und hat Nutzer hinzugewonnen.

 

 

7 Tipps für Pinterest von Pinterest-Expertin Alexandra Polunin

Ich habe Alexandra die wichtigsten Fragen aus der Virtual Assistant Women Community zum Thema Pinterest gestellt und wertvolle Tipps von ihr erhalten.

 

1) Nicht mehr als 10 Pinnwände für einen Pin verwenden

Eine Grafik für eine URL sollte auf maximal 10 Pinnwänden gepostet werden. Ansonsten kann es dazu führen, dass Pinterest den Pin als Spam einstuft und nicht mehr ausspielt. Dies heißt aber nicht, dass z.B. pro Blogartikel nur eine Grafik erstellt werden soll. Im Gegenteil – Pinterest ermutigt seine Nutzer dazu, die verschiedenen Formate auszuprobieren.

Es sollten verschiedene Grafiken und Formate für einen Blogartikel genutzt werden. Diese Pins aber bitte nicht sofort auf einmal veröffentlichen, sondern die Pins über mehrere Wochen streuen, z.B. alle 3 Tage. Die verschiedenen Formate auf Instagram sind: klassischer statischer Pin, quadratischer Pin, Video-Pin, Karussell-Pin, lange Pins und Story Pins.

 

2) Drei bis fünf Blogartikel genügen zum Start

Ein Start auf Pinterest ist bereits mit drei bis fünf Blogartikeln möglich. Alexandra empfiehlt darauffolgend mindestens einmal im Monat einen neuen Blogartikel für frischen Content zu veröffentlichen. Dies sollte für jeden möglich sein. Je mehr, desto besser.

Pinterest bevorzugt aktuellere Blogartikel. Ältere Blogartikel können natürlich immer wieder genutzt werden, aber wenn ein ganz neuer Blogartikel vorhanden ist, ist dies am besten für die Reichweite auf Pinterest.

 

3) Pinterest eignet sich für virtuelle Assistentinnen

Viele virtuelle Assistentinnen fragen sich, ob es sich für sie überhaupt lohnt, auf Pinterest präsent zu sein. Definitiv – sofern eine eigene Website mit Blog vorhanden ist. Pinterest ist der richtige Kanal für jeden, der im Internet gefunden werden möchte.

Es wird keine Nische oder ein bestimmtes Thema benötigt.

 

4) Websiteinhalte optimieren

Auch wenn es uns oftmals nicht bewusst ist, können Websitebesucher jeden Inhalt einer Website pinnen. Es sei denn, dies wird von der Website unterbunden. AlexPinterest Expertentipps Alexandra Poluninandra rät deshalb, die Website Inhalte für Pinterest zu optimieren.

Grafiken in Blogartikeln sollten auf Pinterest Größe angepasst sein und im Fließtext vertikale Bilder eingebaut werden.

 

5) Es gibt keine Grenze an Grafiken pro URL

Es ist keine offizielle Zahl bekannt, die eine Grenze an Grafiken pro URL setzt. Eine gute Taktik ist es, bis zu zehn verschiedene Grafiken pro Blogartikel über mehrere Wochen verteilt auszuspielen.

Empfehlung: Alle drei Monate circa 3-5 Grafiken zu einem Artikel erstellen und einplanen, so entsteht ein Archiv für Content, wenn kein neuer Blogartikel da ist. Bei den Grafiken sollte darauf geachtet werden, eine Variation an verschiedenen Farben und Stilen zu verwenden, um eine möglichst große Breite an Nutzern optisch anzusprechen.

 

6) Video-Pins werden besonders gepusht

Bei den vielen Pinterest Formaten stellt sich schnell die Frage, welche Pins denn am besten funktionieren. Das statische Format ist hierbei ein Dauerbrenner und eine sichere Bank. Dies machen alle – und können auch alle! Besonders gepusht werden seitens Pinterest zurzeit die Video-Pins. Das neue Nonplusultra! Allein der Datendownload eines Videopins, generiert mehr Reichweite als statische Pins. Video-Pins bieten die Möglichkeit, ein Video von 4 Sekunden bis zu 15 Minuten auf Pinterest zu präsentieren. Alexandra rät zu einer Länge der Video-Pins von ca. 20-30 Sekunden.

Karussell Posts sind eher für Onlineshops von Interesse und Story-Pins pausieren zurzeit.

 

7) Bei Planungstools auf offizielle Partner setzen

Planungstools erleichtern die Nutzung von Pinterest und sparen wertvolle Zeit. Hier ist es wichtig, auf offizielle Marketingpartner von Pinterest zu setzen, da in der Vergangenheit schon Nutzer gesperrt wurden, die mit dem falschen Tool gepinnt hatten.

Das Tool Tailwind ist das beliebteste Pinterest-Planungstool und macht für Einzelunternehmer am meisten Sinn. Pinterest setzt sehr auf den Austausch mit seinen offiziellen Marketingpartnern, so kann man sich sicher sein, dass die Empfehlungen seitens Tailwind aus direkter Pinterest-Quelle stammen.

 

Pinterest Trends

Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen und Alexandra nach Ihrer Einschätzung zu den Trends und Veränderung bezüglich Pinterest in der nahen Zukunft befragt. Sie hat mir drei interessante Punkte genannt.

 

– Mehr Interaktion

Zunehmend ist zu beobachten, dass Pinterest immer mehr Interaktion mit den Nutzern sucht. So kann z.B. Mittels Herzen oder Smileys auf Pins reagiert werden, was sich auch auf das Ranking der Pins auswirkt.

 

– Pinterest Ads

Werbung auf Pinterest bietet sich an, um das organische Pinterest Marketing ziemlich zu pushen und unterstützen. Pinterest Ads ermöglichen es, einen Pin direkt auszuspielen, wenn schneller Traffic benötigt wird.

Die Pinterest Ads sind relativ neu und ein spannendes Thema für die Zukunft. Im Gegensatz zu den Ads auf Facebook und Instagram ist die Pinterest Werbung nachhaltig. Wenn die Werbemaßnahme endet, haben die Nutzer den beworbenen Pin immer noch auf Ihrer Pinnwand und dieser sorgt für Traffic, obwohl für diese Werbung nichts mehr bezahlt wird.

 

– Diversifikation

Pinterest bietet Unternehmen und Selbstständigen unter anderem die Möglichkeit zur Diversifikation. Es ist eine weitere Plattform, auf der Präsenz geboten wird und bietet im Vergleich zu Werbemaßnahmen auf Facebook & Co., die Möglichkeit, unabhängiger zu sein.

Zudem wird Pinterest sich in der Zukunft in einigen Themenbereichen als gute Alternative zu Google anbieten, denn gerade die Bildersuche spricht viele Nutzer an – z.B. bei Themen wie dem Kochen oder der Auswahl neuer Reiseziele.

 

Kurse für Pinterest Marketing

Wer nach diesen Tipps noch mehr über die Bildersuchmaschine Pinterest erfahren und lernen möchte, sollte sich Alexandras kostenloses Training für Pinterest Einsteiger vormerken (23.-25.11.2020).

Es bietet eine super Ergänzung zu meinen VA Durchstarter Onlinekurs, wenn man sich nach dem Start als VA in die Richtung Pinterest Marketing spezialisieren möchte. Die nächste Runde von Alexandras zehnwöchigem Pinterest-Einsteigerkurs startet im Dezember und richtet sich an Selbstständige, aber auch an virtuelle Assistentinnen, welche das Pinterest Marketing für Ihre Kunden erlernen wollen.

Vielen Dank an Alexandra für das Interview voller Tipps und Trends und viel Erfolg für die anstehenden Projekte!

 

Shownotes von Alexandra:

Alexandra´s kostenfreies Pinterest Training

Alexandra´s Pinterest Start Guide

Alexandra’s Website

Alexandra´s Pinterest Seite

 

Die 123. Podcastfolge kannst du hier hören:

 

 

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Nadine Abdussalam

Ich bin die Gründerin von Virtual Assistant Women, Business Coach und Herzblut-Unterstützerin auf deinem Weg in die Selbstständigkeit als virtuelle Assistentin.

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