Als Virtuelle Assistentin Kind und Karriere unter einen Hut bringen? – Interview mit Christina von vielVAlt, die eierlegende Wollmilchsau-Mama

Kind und Karriere

Als reisebegeisterte Vollblut-Mama kommt für Christina ein Vollzeitjob im Großraumbüro nicht mehr in Frage. Deshalb hat sie sich als Virtuelle Assistentin mit der Spezialisierung auf Video- und Audiobearbeitung selbständig gemacht.

Trotz Spezialisierung lebt sie ihre vielfältigen Leidenschaften als “eierlegende Wollmilchsau” für ihre Kunden aus. Im Interview erzählt sie uns vom Arbeiten mit Kind, Reisen im Van und von Kunden, die genau sie als Mama für eine Zusammenarbeit wollen.

Kind und Karriere

Warum ist Christina Virtuelle Assistentin geworden?

Bereits 2018 kam Christina mit dem Begriff der Virtuellen Assistenz in Berührung. Sie knüpfte erste Kontakte, fand aber nicht den Mut zur eigenen Umsetzung. Darum ging es zunächst mit ihrer Familie auf Langzeitreise. Während der Reise kamen ihr erste Gedanken, wie : “Warum bin ich nicht als VA auf diese Reise gegangen?”.

Vollzeitarbeit im Großraumbüro war für Christina schon nach der Geburt ihres Kindes nicht mehr vorstellbar. Sie arbeitet zunächst in Teilzeit, hatte jedoch einen Arbeitsweg von zwei Stunden täglich. Während der Langzeitreise merkte Christina, wie sehr sie die viele gemeinsame Zeit mit ihrer Familie genoß. Sie wollte nie wieder 10 Stunden am Tag von ihrem Kind getrennt sein.

Durch Corona kam die Familie zurück nach Deutschland. Dort stand Christina vor der Entscheidung zwischen einem festen Job oder dem Weg als Virtuelle Assistentin. Als sie zu diesem Zeitpunkt online eine Werbung für die VA Durchstarter Challenge  sah, war das für Christina ein Zeichen.

So ging sie direkt “all in” und meldete ihr Business an. Christina konnte umgehend mit einem Praktikum bei einer Expertin starten. Dort durfte sie querbeet alles ausprobieren. So fand sie sehr schnell ihre Spezialisierung. Aus dem Praktikum entstand danach eine langfristige Zusammenarbeit. In Christinas Augen ist ein Praktikum perfekt, um die eigenen Fähigkeiten zu erkunden.

 

Wie meistert sie Homeoffice, Lockdown, Kind und Karriere?

Gerade in der Ausnahmesituation mit Corona ist die Arbeit im Homeoffice für Christina eine Herausforderung. Tagsüber ist sie Mama und voll und ganz für ihr Kind da. Wenn Papa Abends nach Haus kommt, arbeitet Christina. Oft bis spät in die Nacht. Diese Situation ist anstrengend.

Doch Christina lebt nach dem Motto: Wer will, findet Wege. Sie macht das mit Leidenschaft, damit sie Zeit mit ihrem Kind verbringen kann. Für eine gewisse Zeit ist dies machbar. Die Alternativen sind in Christinas Augen weniger attraktiv.

Auf Längere Sicht gesehen möchte die Familie wieder ins Ausland. Ihr Van steht noch in Mexiko und wartet auf die Fortsetzung der Langzeitreise. Christina würde gerne einen Teil des Jahres reisen, aber ihre Homebase in Deutschland behalten. Ihr Partner würde lieber auswandern. Und dann ist da noch das Kind, was mittlerweile engere Freundschaften geschlossen hat.

Christina ist froh, dass sie mit ihrer Arbeit für jedes Szenario flexibel ist. Als Virtuelle Assistentin wird sich das Reisen auf jeden Fall verändern. Arbeiten im Van ist erstmal eine Herausforderung: Woher bekommt Christina Internet und gibt es überhaupt Strom? Doch auch dafür gibt es Lösungen. Das Gute: Das Business ist immer mit dabei.

 

Welche Vorteile sieht Christina noch in der online Arbeit?

Christina arbeitete früher bereits als Assistentin. Trotzdem ist das remote Arbeiten für sie ganz anders. Vor Allem die zahlreichen Tools begeistern Christina, da sie ihr die Arbeit erleichtern. Ihren Offline-Kolleginnen empfiehlt sie, sich einige der Programme auch mal anzuschauen.

Christinas Lieblingstools sind 

  • Slack: ein Kommunikations-Tool. Für Christina ist es besser als Whatsapp, da in Slack die Kommunikation besser nachvollziehbar ist.
  • Asana: ein Projektmanagement-Tool. Christina hat immer den Überblick darüber, was wirklich ihre eigenen Aufgaben innerhalb eines Projekts sind. 

Lastpass: ein Passwort-Manager. Für Christina ein wesentliches Programm, um gut in einem Team zusammenzuarbeiten. Die Passwörter lassen sich damit gut und sicher organisieren.

 

Auf welche Bereiche hat sich Christina spezialisiert?

Im Bereich Audio- und Videoschnitt sowie Eventplanung ist Christina Expertin. Sie liebt kurze, knackige Videos für Events. Außerdem bearbeitet sie Audios und Videos für Online-Kurse. Im Bereich Audioschnitt bietet Christina auch Podcast-Service an. 

Insbesondere im Bereich Online-Kurse sind Videos und Audios wichtige Medien. Eine Kundin nimmt ihre Videos mit 3 verschiedenen Kameras auf. Christina synchronisiert und bearbeitet diese. In diesem Bereich ist sie die perfekte Unterstützung: Der Kunde muss nur “record” drücken und Christina macht den Rest.

 

Christinas Tipps für den Bereich Video- und Audiobearbeitung:

Christina ist gelernte Mediengestalterin für Bild und Ton. Sie lernte alles noch analog und hat sich das Digitale selbst über die Jahre angeeignet. Für den Anfang empfiehlt sie, mit kostenlosen oder günstigen Produkten zu starten. Die professionellen Programme sind zwar wesentlich besser, aber auch recht kostenintensiv. Welches Programm sinnvoll ist, kommt auch auf die gewünschte Art von Videos an. Soll beispielsweise ein bestimmter Video-Typ oft wiederholt eingesetzt werden, bieten sich professionelle Programme an. Hier können Vorlagen erstellt und gespeichert werden.

Christina empfiehlt folgende Programme:

  • Gratis Schnittprogramme für den Videobereich: Filmora, Shotcut, VSDC Free Video Editor
  • Kostenpflichtige Schnittprogramme für den Videobereich: Adobe Premiere Pro, Vegas Pro, AVID-Media Composer, Final Cut (nur für Apple)

Kind und Karriere

 

Welche Dienstleistungen Christina auch noch anbietet:

Christinas Spezialisierung liegt im Bereich Video- und Audiobearbeitung. Trotzdem bietet sie für ihre Kunden noch weitaus mehr Dienstleistungen an. Als “eierlegende Wollmilchsau” übernimmt sie Podcast-Service, bauen von Onlinekursen, schreiben von Blogartikeln, Websitepflege oder auch mal die Erstellung von kleineren Grafiken.

Christinas Spezialisierung verhindert nicht die Möglichkeit, die eierlegende Wollmilchsau im Team zu sein und vielfältige Aufgaben anzubieten. Als Scannerpersönlichkeit sucht Christina nicht irgendwelche Kunden. Sie sucht eine virtuelle Zugehörigkeit und ganz wichtig – eine Zusammenarbeit mit beidseitiger Wertschätzung. Sie möchte mitdenken und ihre Ideen sprudeln lassen dürfen. Nicht stupide Aufgaben abarbeiten.

Dabei ist eine offene Kommunikation für Christina das Wichtigste. Ihre Kunden wissen, dass sie ausgebildete Mediengestalterin für Bild und Ton ist. Bei anderen Dienstleistungen sagt Christina ganz klar, dass sie kein Profi ist. So wissen die Kunden direkt, woran sie sind.

Christina kommuniziert auch, was sie nicht oder nicht so gerne macht. Sie möchte überwiegend nur die Aufgaben erledigen, bei welchen sie mit guter Energie und Leidenschaft dabei ist. So bleibt der Spaß und die gute Zusammenarbeit erhalten. Offen und ehrliche Kommunikation kommt auch beim Unternehmer gut an.

Stell dir doch mal vor, in was für einer grandiosen Welt wir leben könnten, in der jeder das tut, was er liebt!”

Christinas Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den Kunden: Die Unternehmer kamen nicht wegen ihrer Spezialisierung, sondern wegen Christina selbst. Zum Beispiel gibt es eine Kundin, die bei Christina ist, weil sie eine Virtuelle Assistentin will, die Mama ist.

Christina kommuniziert klar in ihrem Außenauftritt, dass sie ein Kind hat. So zieht sie gezielt Unternehmer an, die mit ihren Werten übereinstimmen. So gelingt es Christina gut, als Virtuelle Assistentin Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen.

 

Shownotes:

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Nadine Abdussalam

Ich bin die Gründerin von Virtual Assistant Women, Business Coach und Herzblut-Unterstützerin auf deinem Weg in die Selbstständigkeit als virtuelle Assistentin.

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