In der heutigen Folge sprechen wir mit Yvette Philippens, die uns ganz ehrlich über ihre anfänglichen Schwierigkeiten und die Unterschiede im VA Business in den Niederlanden berichtet.
Virtuelle Assistentin Podcast

Yvette ist 37 Jahre alt und lebt zusammen mit Hund & Kegel an der niederländischen Grenze. Dort ist sie auch mit niederländischen Wurzeln zweisprachig aufgewachsen. Als gelernte Speditionskauffrau hat sie sechs Jahre in Deutschland und zehn Jahre in den Niederlanden gearbeitet.

Ende 2015 kommt es zu einem Burnout und sie bleibt 2016 komplett zuhause. In dieser Zeit strukturiert sie ihr ganzes Leben neu. Schlussendlich ist auch der Job dran. Yvette möchte von zuhause aus und zeitlich flexibel arbeiten. Zu diesem Zeitpunkt ist ihr die virtuelle Assistenz noch vollkommen unbekannt. Durch ihre Tante wird Yvette dann schließlich auf die virtuelle Assistenz aufmerksam, die selbst bereits seit mehreren Jahren als VA in den Niederlanden arbeitet.

Mitte 2017 ist es soweit, Yvette meldet ihr Gewerbe an und ist offiziell VA in Vollzeit. Mit dem Gründerzuschuss in der Tasche geht Yvette auf Kundensuche. Anfangs empfindet sie es noch als sehr schwer, andere über ihr Angebot aufzuklären. Inzwischen sagt sie einfach, dass sie einen Online Büroservice anbietet. Gerade hier bemerkt sie immer wieder den großen Unterschied zwischen Deutschland und den Niederlanden, da der VA Beruf in den Niederlanden wesentlich bekannter ist. Eines von Yvette’s Zielen ist es, die virtuelle Assistenz in Deutschland genauso bekannt zu machen wie in den Niederlanden.

Sie hatte einen holprigen Start. Vor 1,5 Jahren gab es kaum VA Gruppen und Yvette saugt jede Information, die sie bekommt auf. Heute empfiehlt sie den Newbies nebenberuflich zu beginnen. So kann man in den Job hineinschnuppern ohne viel zu riskieren. Denn leider ist es nicht immer so, dass man sein Gewerbe anmeldet und danach direkt 4-5 Kunden an der Tür klingeln, die mit einem arbeiten wollen. Beim Thema Gründungszuschuss sollte man nicht den Mut verlieren, rät Yvette. Leider haben hier manche zu viel Angst. Sie ist überzeugt, dass man mit dem richtigen Selbstvertrauen den Berater auf seine Seite holt.

Als Yvette angefangen hat, wurde die Welt der virtuellen Assistenz rosarot verkauft. Man sah Menschen mit ihrem Laptop am Strand, im Park oder Wald sitzen. Über die Schattenseiten hat zu diesem Zeitpunkt keiner gesprochen. Ihr ist es wichtig, auch die anderen Seiten zu offenbaren, in denen nicht immer alles schön ist.

Spezialisiert hat sich Yvette noch nicht. Viele ihrer Aufträge haben jedoch eines gemeinsam: Sie beinhalten Texte. Ob Übersetzungen, Transkripte oder Menüpläne, Yvette arbeitet gerne mit Buchstaben. Auch Recherchen machen ihr großen Spaß.

Außerdem bietet Yvette ein Mentoringprogramm an. Hier ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Zum einen hat sie die VActory Gruppe, in der sich Newbies zusammenschließen und Yvette’s Wissen anzapfen können, z.b. beim Businessplan, dem Gründerzuschuss, dem Mindset und dem Portfolio. Desweiteren bietet sie ein dreimonatiges Mentoring an, in dem sie persönlich dauerhaft den VA’s zur Seite steht.

In dieser Podcastfolge sprechen wir über:

  • Den Beruf der virtuelle Assistenz in den Niederlanden

  • Über die Hürden der virtuellen Assistenz

  • Yvettes Mentoringprogramm

Die 31. Podcastfolge kannst du hier hören:

Shownotes

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