Von der Germanistik-studentin zur extrovertierten Instagram Coachin – Interview mit Luna Dickmann

Instagram Coach

Luna Dickmann erzählt uns in dieser Folge, wie ihr Weg von der Germanistikstudentin mit Autoritätsproblemen zur erfolgreichen Coachin in den Bereichen Instagram, Business und Positionierung ausgesehen hat und teilt ihre Tipps und Learnings aus dieser Zeit mit uns. 

Außerdem hat Luna schon im letzten Jahr das VAW Festival eröffnet. Bis heute kann sie sich an die tolle Stimmung damals erinnern. Mehr als 200 Frauen haben live Lunas Vortrag verfolgt. Und auch in diesem Jahr ist Luna mit einer ganz besonderen Überraschung beim Festival dabei. Was genau das ist und welche Besonderheiten es in diesem Jahr gibt, erfährst du exklusiv in dieser Folge. 

Vom Germanistikstudium ins “wahre Leben”

2018 hat Luna ihr Germanistikstudium beendet. Sie hat ihr wildes und freies Studentenleben geliebt und sah sich nun zum ersten Mal mit dem „wahren Leben“ konfrontiert. Sie wusste weder, wer sie war, noch wohin sie eigentlich wollte. 

Über ein paar kleine Umwege landete sie in einer Software-Agentur, in der sie ihre Liebe zu Social Media entdeckt und gleichzeitig gespürt hat, dass sie ein Problem damit hat, sich unterzuordnen. Früher hat sie sich dafür geschämt, heute ist sie stolz auf diese Eigenschaft. Niemals hätte sie damals gedacht, dass sie mit ihrer lauten und extrovertierten Art später mal Erfolg haben würde.

Aber erst mal führte ihr Weg in eine zweite Agentur, bei der ihr noch klarer wurde, dass ein Angestelltenverhältnis einfach nicht zu ihr passte. Also hat sie gekündigt und Arbeitslosengeld 1 bezogen. Auf dem Arbeitsamt wurde ihr mitgeteilt, dass sie schon selbstständiger Tätigkeiten nachgehen und Geld verdienen kann. Jedoch müsse sie sich dann für die einzelnen Tage vom Arbeitsamt abmelden und selber die Krankenkasse zahlen. Luna freute sich und dachte, sie könnten nun das große Geld verdienen. 

Aber anstatt durchzustarten, machte sie nichts und blieb auf dem Sofa.          2 Monate nach ihrer Kündigung im März 2018 legte sie dann ihren Businessaccount bei Instagram an. Vorher fehlte ihr der Mut.

Instagram Coach

Alles braucht seine Zeit

Mit zwei oder drei Social Media Workshops in mittelständigen Unternehmen hat sie ihr erstes Geld verdient und das Arbeitslosengeld war wie ein Rettungsring für sie.

„Mit nem dicken Rettungsring kommst du aber nicht auf nen Siebener. Das war das Problem“.

Und so vergingen die Monate ohne besonders große Erfolge und über Instagram fand sie ihre ersten Kundinnen von denen sie weniger als 100€ verlangte.

Pünktlich zum Auslaufen des Arbeitslosengeldes bekam sie einen großen Freelancejob, den sie richtig gehasst, aber trotzdem gemacht hatte.
In der Zwischenzeit kümmerte sie sich intensiv um Instagram. Auch wenn ihr damals noch die Klarheit fehlte: tief im Herzen wusste sie schon, dass sie Instagram-Coach werden wollte. Allerdings hatte ihr noch Mut gefehlt, das so nach außen zu tragen. Deshalb hat sie begonnen, über Social Media im Allgemeinen zu posten.

 

Nicht zu viel denken – einfach anfangen

Und das ist auch ihr Tipp: Einfach erst mal anfangen. Mit der Zeit wird man spezifischer und spitzer. Man findet heraus, wer die Zielgruppe ist und was man möchte. Aber nur, wenn man ins Handeln kommt. Während des Schreibens und Postens und in der Kommunikation mit den FollowerInnen fällt einem auf, was wichtig ist und was nicht. Das kann man nicht planen. Das kommt mit der Zeit.

Nicht warten, bis man sich bereit fühlt.

Auch Luna hatte sich nicht bereit gefühlt ihren Podcast zu starten, aber hatte es trotzdem gemacht. Man muss darauf vertrauen, dass der Spaß beim Machen kommt.

Zudem ist es wichtig, dass man auf Instagram genau schaut, wem man da eigentlich folgt. Tut dir derjenige gut? Man muss aufhören, sich zu vergleichen. Es gibt immer jemanden, der „besser“ oder weiter ist in dem, was man tut. Aber es kommt doch darauf an, dass man demjenigen den man unterstützen möchte, also seinem Kunden Mehrwert bieten kann. Luna ist schon befreundeten Coaches entfolgt, weil sie bemerkt hat, dass es ihr nicht guttut und dass sie manche Dinge einfach triggern, anstatt sie voranzubringen. Was aber nicht bedeutet, dass sie den Menschen an sich im Privaten nicht schätzt. Man muss nicht allen folgen und immer up-to-date sein.

Sei du selbst

Das wichtigste ist, bei sich selbst zu bleiben. Viele haben immer das Bild im Kopf, wie sie bei anderen ankommen möchten und wollen kontrollieren, was andere über sie denken. Wenn wir das loslassen, können wir authentisch sein. Und wenn wir dann die Erfahrung machen, dass unser Authentisch sein anderen dabei hilft auch sie selbst zu sein, entsteht ein Schneeballsystem und bringt uns ein Erfolgserlebnis.

Je höher du deine eigene Lautstärke stellst, desto einfach ist es für die Menschen sich für dich zu entscheiden. Aber das bedeutet natürlich auch, dass es Leute gibt, die sofort merken, dass man überhaupt nicht zueinander passt.

Dieses Learning hat Luna so sehr weitergebracht, denn so ist sie in der Lage wirklich tiefe Beziehungen aufzubauen, aber auch manche Beziehungen gehen zu lassen. Das ist aber nicht schlimm, denn das gehört dazu. Das ist der normale Weg: dass Menschen gehen, dass man Verluste erleidet, dass man Tiefs im Business hat. Aber Luna weiß, dass ihr nichts passieren kann, weil sie heute so sehr mit sich im Reinen ist. Das war bisher ihr größtes Learning in ihrer Selbstständigkeit. 

Selbstständigkeit und Vorankommen bedeutet auch Mut zu haben. Auch Luna muss immer noch mal wieder „springen“. Nach ihrem Sprung in die Selbstständigkeit ist sie eine Zeitlang geschwommen, aber nun steht sie vor dem Sprung von der Solo-Selbstständigen zur Unternehmerin. Immer wenn sie sich fragt, wie sie das alles schaffen soll, dann hält sie sich noch mal vor Augen, was sie schon alles geschafft hat. Denn das macht ihr Mut.

Lunas Tipps für Instagram Einsteiger

Und für alle, die gerade vor dem Sprung in die Instagram-Welt stehen, hat Luna noch ein paar besondere Insider-Tipps:

Hau direkt Posts raus. Denn sobald Menschen auf dein Profil kommen, musst du denen auch einen Grund geben, zu bleiben.
Abwechselnd: „Über mich“, Interaktionsposts und Mehrwertposts. Ruhig gleich mehrere hintereinander. 

Dabei ist es egal, was dein Umfeld dazu sagt. Denn du hast das für dich entschieden und du musst aufhören dir die Bestätigung von außen zu holen. Sei authentisch und mach dich sichtbar. Dann wirst du die richtigen Menschen anziehen.

Hier erhältst du weitere Infos zu Luna:

Website: www.lunadickmann.de

Social Media:
Instagram: @luna.dickmann

Höre dir jetzt die Podcastfolge 152 hier an:

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