In diesem tollen Podcastinterview spreche ich mit Solveig Erlat, Berufungs- und Lifecoach für Kreative und Hochsensible, über ihre Arbeit, in der sie Menschen hilft ihre sinnvolle Berufung, ihren Purpose zu finden. Solveig ist ausgebildeter systemischer Coach, arbeitet zudem mit Hypnose und hat eine Yogalehrerausbildung. All diese Elemente lässt sie in ihre Arbeit und Workshops einfließen.

Berufung finden

Solveig begann schon früh sich für Themen der Psychologie zu interessieren.

Schon in Kinderjahren hat Solveig sich mit den Themen Psychologie, Philosophie und Religion beschäftigt. Aufgrund einer eher schwierigen Kindheit las Solveig schon im Alter mit 10 Jahren ihr erstes Selbsthilfebuch und kämpfte über viele Jahre mit einer Bulimie-Erkrankung. Jedoch hat sie diese Interessen die meiste Zeit nie geteilt und war eher für sich.

Erst zu einer späteren Zeit, ist Solveig, gemeinsam mit ihrem Mann, zu einem Live-Workshop gegangen. Dieses Gruppencoaching löste etwas Großes in Solveig aus. Zum ersten Mal erkannte sie, wie kraft- und wertvoll der Austausch und das Coaching in einer Gruppe ist. Dies gab ihr die Inspiration selbst Workshops zu geben, Menschen in ihrem Selbstwert und Selbstvertrauen zu stärken. Durch ihre eigenen Erfahrungen, kann sie sich sehr gut in ihre Kundinnen hineinversetzen.

Die Lehre von Ikigai, ist für Solveigs Arbeit essentiell.

Eine weitere große Inspirationsquelle ist die Lehre von Ikigai für Solveig, die japanische Lehre von einem sinnvollen, erfüllten Leben. Dies ist ein wichtiger Aspekt, den Solveig in ihren Workshops mit aufnimmt.  In der Lehre von Ikigai stehen folgende 4 Fragen im Fokus:

  1. Was kann ich gut?
  2. Was mache ich gerne?
  3. Was braucht die Welt von mir?
  4. Wofür kann ich bezahlt werden? (dies muss nicht unbedingt monetärer Art sein)

Die Schnittmenge dieser Bereiche führt zu einem sinnvollem Leben und ist in Solveigs Workshops ein wichtiger Punkt, seine Berufung zu finden. Das ist auch ein Teil, der Solveigs Workshops von klassichen Berufungs- und Karrierecoachings unterscheidet – besodners Frage drei wird gerne mal ausgelassen, während Solveig dies als wichtigen Teil ansieht.

Workshops von Solveig sind sehr vielseitig, wenn es um “Berufung finden” geht. 

Im Interview gibt Solveig auch einen Einblick in ihre Workshops. Den Anfang bildet oftmals eine Yogaeinheit. Dies dient dazu aus dem Kopf in den Körper zu kommen, da wir gerade im Kopf Probleme sehen und auf gleicher Frequenz nach Lösungen suchen und wir somit oftmals nur auf Lösungen kommen, die wir bereits kennen. Bezugnehmend auf die „Berufung  finden“ gibt Solveig das Beispiel, dass man seine Berufung nicht finden kann, wenn wir nur in Berufskategorien denken.

Außerdem leitet Solveig meist durch eine Meditation oder macht eine Visionsreise, damit die Kundinnen schneller ins Unterbewusstsein kommen. Unser Unterbewusstsein kann weitaus mehr Informationen verarbeiten als unser Kopf. Besonders für komplizierte Problemstellungen ist es sinnvoller die Intuition und das Unterbewusstsein anzusprechen als nur den Verstand zu benutzen. „Berufung finden“ kann durchaus eine komplizierte Entscheidung sein und ist für viele nicht ganz eindeutig, sodass es ratsam ist, hier auch das Unterbewusstsein einzuschalten und diese Entscheidung nicht nur im Kopf zu treffen.

Gruppencoaching als kraftvolles Tool, seine Berufung zu finden.

Im nächsten Schritt stehen dann auch Gruppengespräche und der Austausch mit anderen an. Gerade die Gruppengespräche sind ein zentraler Part, da man durch die Kraft der Gruppe, ein viel größeres Wachstum erzielen kann. Durch das Feedback ist man schneller in der Lage negative Glaubenssätze zu erkennen und gleichzeitig kann man sich mit Gleichgesinnten verbinden und merkt so, dass man mit diesen Glaubenssätzen nicht alleine auf der Welt ist.

Zuletzt geht es darum, Ziele abzuleiten und einen konkreten Plan zu entwickeln . Hier gilt es zu fühlen, ob diese Ziele zu den eigenen Werten passen und ob die Ziele und Werte wirklich zu einem selbst gehören, oder ob man diese von anderen übernimmt. Hierzu sprechen wir im Interview auch darüber, wie man Ziele mit mehr Leichtigkeit verknüpfen kann.

Ziele mit mehr Leichtigkeit verbinden.

Oftmals machen Menschen den Fehler, ihre Ziele ganz verkrampft erreichen zu wollen und das möglichst schnell. Wenn wir uns jedoch auf dem Weg zu einem Ziel befinden, kann es sein, dass sich dieses Ziel mit der Zeit ändert. Wir müssen uns hierbei erlauben, das Ziel zu verändern, wenn wir merken, dass es nicht mehr zu uns passt. Zudem dürfen wir das Erreichen eines Zieles nicht mit dem Selbstwertgefühl verknüpfen oder eine Wenn-Dann-Funktion mit dem Ziel assoziieren, wie z.B. „Wenn ich das Ziel erreiche, bin ich endlich glücklich.“

Orientierung und Fokus sind ein wichtiger Aspekt, wenn es darum geht “Berufung zu finden”.

Solveig coacht ihre Kundinnen durch diesen Prozess und hilft hierbei einen klaren Fokus und eine Orientierung zu bekommen, in Bezug auf Werte und Ziele, um so seine Berufung zu finden. Auch auf ihrer Webseite bietet sie viele kostenlose Angebote und Tools an, Schritte zu gehen, seine Berufung und seinen Sinn zu bestimmen. Schon im nächsten Monat startet ein neues Gruppencoaching über vier Wochen, um das Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen zu steigern. Schau gerne auf Solveigs Webseite vorbei und stöber in ihren Angeboten oder probiere die Freebies aus. Auch hier im Podcastinterview teilt Solveig jede Menge Tipps und Erfahrung, sodass du auf jeden Fall reinhören solltest.

Shownotes von Solveig:

Solveigs Website

Solveigs Workshop Aufwachen und Lachen
Solveigs 7-tägiger Meditationskurs

Solveigs Hypnose zur Stärkung des Selbstbewusstseins & der Selbstliebe

Solveigs Werte-Kompass

Die 106. Podcastfolge kannst du hier hören:

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