Selbstständig als alleinerziehende Mutter zu werden, klingt für viele Frauen erst einmal nach einem Schritt, der kaum vereinbar ist mit Sicherheit, Verantwortung und Alltag. Denn wenn ein Kind da ist, wenn feste Einnahmen wichtig sind und ohnehin schon viel auf den eigenen Schultern liegt, fühlt sich der Gedanke an Selbstständigkeit schnell größer an als alles, was man bisher beruflich gewagt hat.
Und doch gibt es genau diese Wege. Nicht, weil alles leicht ist oder, weil keine Angst da ist. Sondern weil irgendwann der Punkt kommt, an dem der alte berufliche Weg nicht mehr zum eigenen Leben passt.
In dieser Podcastfolge spreche ich mit Sandra Preusche, die heute seit rund drei Jahren als Virtuelle Assistentin selbstständig ist. Sandra hat den VA-Durchstarterkurs gemacht, kommt ursprünglich aus der Hotellerie, arbeitete später zehn Jahre im Assistenzbereich einer Unternehmensberatung und hat irgendwann gemerkt, dass die klassische Anstellung sie nicht mehr erfüllt. Besonders berührend ist an ihrem Weg, dass sie diesen Schritt als alleinerziehende Mutter gegangen ist – mit Verantwortung, mit Ängsten, mit finanzieller Planung, aber auch mit einem tiefen Vertrauen in sich selbst.
Sandra unterstützt heute vor allem Coaches im Bereich Meditation, Achtsamkeit und Persönlichkeitsentwicklung im Backoffice. Sie übernimmt organisatorische und administrative Aufgaben, arbeitet mit festen Kund zusammen und hat ihr Business inzwischen um LinkedIn-Mentoring erweitert. Ihr Weg zeigt sehr schön, dass Selbstständigkeit nicht immer mit einem perfekten Plan beginnt, sondern oft mit der ehrlichen Erkenntnis: So wie bisher soll es nicht weitergehen.
Wenn du gerade selbst an diesem Punkt stehst und dich fragst, ob die Virtuelle Assistenz ein möglicher Weg für dich sein könnte, dann ist meine 0€ VA Masterclass ein guter erster Schritt. Dort zeige ich dir, wie du als Virtuelle Assistentin starten kannst, welche Aufgaben möglich sind und wie du aus deinen bisherigen Erfahrungen ein eigenes Angebot entwickelst.
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Wenn der alte Job nicht mehr zum neuen Leben passt
Sandra kommt ursprünglich aus der Hotellerie. Sie arbeitete in verschiedenen Hotels und sammelte dort Erfahrungen, die später für ihre Arbeit als Virtuelle Assistentin sehr wertvoll wurden: Serviceorientierung, Organisation, Verlässlichkeit, Kommunikation und der Blick dafür, was andere Menschen brauchen.
Später wechselte sie in eine Unternehmensberatung und arbeitete dort zehn Jahre lang im Assistenzbereich. Sie leitete ein Team von zehn Mitarbeiterinnen an mehreren Standorten und beschreibt diese Zeit nicht als grundsätzlich schlecht. Das Team war gut, die Stimmung war schön und die Aufgaben machten ihr lange Freude.
Trotzdem veränderte sich nach der Geburt ihres Sohnes etwas. Sandra begann viel zu meditieren, Yoga zu machen und sich mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen. Mit der Zeit merkte sie, dass die Unternehmensberatung, die Assistenzrolle in der Anstellung und auch der Gedanke an die nächste Stufe auf der klassischen Karriereleiter sie nicht mehr erfüllten.
Das ist ein wichtiger Punkt, weil berufliche Neuorientierung nicht immer aus einer dramatischen Krise entsteht. Manchmal ist äußerlich vieles in Ordnung, aber innerlich wächst der Wunsch nach einem anderen Arbeitsleben. Einem Arbeitsleben, das mehr mit den eigenen Werten, dem eigenen Alltag und dem eigenen Lebensgefühl zu tun hat.
Wenn du genau dieses Gefühl kennst, aber noch nicht weißt, ob daraus wirklich ein eigenes Business entstehen kann, kannst du dir zuerst den 0€ Step-by-Step Guide holen. Er gibt dir eine erste klare Orientierung, welche Schritte beim Start in die Virtuelle Assistenz wichtig sind.
Der erste Kontakt mit der Virtuellen Assistenz
Auf die Virtuelle Assistenz wurde Sandra durch eine Bekannte aufmerksam. Diese erzählte ihr von Virtual Assistant Women und vom VA-Durchstarterkurs. Zunächst wusste Sandra gar nicht genau, was Virtuelle Assistenz eigentlich ist. Doch ein Satz blieb bei ihr hängen:
„Ich muss jetzt alles das lernen, was du ja schon kannst.“
Dieser Satz öffnete für Sandra einen neuen Blick auf ihre bisherigen Erfahrungen. Was für sie nach vielen Jahren in Assistenz, Organisation und Teamleitung selbstverständlich war, konnte für andere Menschen eine echte Entlastung sein. Genau darin liegt für viele Frauen ein wichtiger Aha-Moment: Die eigenen Fähigkeiten wirken oft normal, weil man sie jeden Tag nutzt. Für andere sind sie aber wertvoll.
Sandra schaute sich den Kurs, meine Website und meine Inhalte auf Instagram an. Sie hatte sich vorher nie mit Selbstständigkeit beschäftigt und diese Möglichkeit auch nicht ernsthaft in Betracht gezogen. Trotzdem spürte sie schnell, dass die Virtuelle Assistenz etwas in ihr berührte.
„Ich wusste einfach, habe das einfach gefühlt: Das ist genau das, was ich jetzt machen will.“
Gerade dieser Satz zeigt, dass Sandras Entscheidung nicht nur rational war. Sie entstand aus einem inneren Gefühl, das immer klarer wurde. Und manchmal ist genau dieses Gefühl der Anfang eines neuen Weges.
Wenn du auch schon länger spürst, dass da beruflich noch etwas anderes auf dich wartet, aber noch nicht weißt, wie daraus ein konkreter Weg werden kann, dann hol dir gerne zuerst einen klaren Überblick.
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Selbstständig als alleinerziehende Mutter: zwischen Vertrauen und Verantwortung
Der Schritt in die Selbstständigkeit war für Sandra kein kleiner Schritt. Sie war alleinerziehend, arbeitete bereits in Teilzeit und konnte ihre Stunden im Job nicht einfach weiter reduzieren, um nebenbei ganz langsam ein Business aufzubauen. Für sie gab es nicht den sanften Übergang, bei dem erst alles abgesichert ist und man dann irgendwann losgeht.
Sandra musste irgendwann eine klare Entscheidung treffen.
Im Februar 2022 spürte sie, dass sie als Virtuelle Assistentin starten möchte. Ende Mai reichte sie ihre Kündigung ein. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie noch keine ersten Kund. Sie kündigte also nicht, weil alles bereits fertig war, sondern weil sie innerlich wusste, dass sie diesen Weg gehen wollte.
Das klingt mutig, und das war es auch. Gleichzeitig war es nicht unüberlegt. Sandra hatte einen finanziellen Puffer aufgebaut, war bewusst mit Geld umgegangen und hatte durch ihre tägliche Meditationspraxis über Jahre hinweg Vertrauen in sich selbst entwickelt.
Sie beschreibt es sinngemäß so: Wenn sie etwas so klar fühlt, dann ist es für sie ein Zeichen, dass dieser Weg richtig ist und sie ihn ausprobieren muss.
Selbstständig als alleinerziehende Mutter zu werden bedeutet also nicht, keine Angst zu haben. Es bedeutet, Verantwortung ernst zu nehmen und trotzdem nicht jede Entscheidung aus Angst heraus zu treffen.
Warum Vertrauen nicht bedeutet, alles dem Zufall zu überlassen
Ein wichtiger Punkt in Sandras Geschichte ist die Mischung aus Vertrauen und Realismus. Sie ging nicht einfach los und hoffte, dass schon irgendwie alles gut wird. Sie hatte Rücklagen, dachte über ihre nächsten Schritte nach und holte sich Unterstützung.
Gleichzeitig zeigte sich nach der Kündigung sehr schnell, wie emotional herausfordernd der Schritt trotzdem sein kann. Als im September kein regelmäßiges Gehalt mehr kam, wurden die Ängste stärker. Auch mit Puffer fühlt sich Selbstständigkeit anders an, wenn die gewohnte Sicherheit plötzlich wegfällt.
Sandra meldete sich arbeitslos, wurde aber wegen ihrer Eigenkündigung für drei Monate beim Arbeitslosengeld gesperrt. Zusätzlich plante sie mit dem Gründungszuschuss, der später abgelehnt wurde. Die Begründung war, dass es in ihrem Bereich im Raum Frankfurt viele freie Stellen gab und ihre Selbstständigkeit deshalb nicht unterstützt wurde.
Diese Ablehnung war erst einmal ein Schock. Sandra hatte damit gerechnet, und natürlich trifft es einen, wenn ein Baustein der eigenen Planung plötzlich wegbricht. Trotzdem blieb sie auf ihrem Weg.
Das ist für viele angehende Virtuelle Assistentinnen wichtig: Der Gründungszuschuss kann helfen, aber er ist nicht garantiert. Es gibt keinen automatischen Anspruch, und selbst ein guter Businessplan bedeutet nicht, dass die Förderung bewilligt wird. Trotzdem kann der Businessplan wertvoll sein, weil er hilft, das eigene Angebot, die Zielgruppe, die Zahlen und die Ausrichtung klarer zu sehen.
Gerade wenn du merkst, dass dich all diese Fragen schnell überfordern, darfst du dir den Weg leichter machen. Du musst nicht allein herausfinden, welche Schritte wichtig sind, welche Aufgaben du anbieten kannst und wie du dich sichtbar machst.
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Der VA-Durchstarterkurs als Grundlage für Sandras neuen Lebensabschnitt
Sandra begann im Sommer mit dem VA-Durchstarterkurs. Sie nutzte Urlaubstage, arbeitete sich Stück für Stück durch die Inhalte und merkte gleichzeitig, dass ihr alter Job noch viel Energie zog. Deshalb kam sie am Anfang nicht so schnell voran, wie sie es vielleicht wollte.
Ein Punkt im Kurs gab ihr aber früh Sicherheit: die Frage, wo sie ihre ersten Kund finden kann. Als Sandra verstand, dass sie ihre Zielgruppe über Plattformen wie Instagram, Facebook und später vor allem LinkedIn erreichen kann, konnte sie ihren alten Job zunächst bewusster abschließen.
Nach ihrem letzten Arbeitstag gönnte sie sich im September erst einmal einen Monat Pause. Im Oktober und November arbeitete sie dann intensiver weiter am Kurs und an ihrem Business. Diese Phase war für sie wichtig, weil sie nicht nur praktische Inhalte lernte, sondern sich auch innerlich immer stärker auf die Selbstständigkeit ausrichtete.
Am Ende der Folge sagt Sandra einen Satz, der mich sehr berührt hat:
„Da war dein Kurs wirklich die Grundlage für meinen neuen Lebensabschnitt.“
Genau darum geht es beim Start in die Virtuelle Assistenz oft. Es ist nicht nur ein neues Angebot, eine neue Website oder ein neues Profil. Für viele Frauen beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt. Ein Abschnitt, in dem sie ihre Fähigkeiten neu betrachten, Verantwortung für ihren Weg übernehmen und sich erlauben, anders zu arbeiten als bisher.
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Die ersten KundInnen kamen nicht sofort – aber sie kamen
Ein häufiger Gedanke beim Start in die Selbstständigkeit ist: Die ersten KundInnen müssten doch jetzt eigentlich sofort da sein. Genau diese Ungeduld kann schnell entstehen, sobald man sichtbar wird, ein Angebot aufbaut und den alten Job hinter sich gelassen hat.
Bei Sandra dauerte es einige Monate. Ihre ersten KundInnen kamen im Januar. Rückblickend ist das ein sehr guter Zeitraum, denn zwischen Kündigung, Kurs, Positionierung, Website, Sichtbarkeit und den ersten Gesprächen braucht es oft etwas Zeit. Trotzdem fühlt sich diese Phase mittendrin natürlich länger an, als sie später aussieht.
Ich finde diesen Punkt wichtig, weil der Businessaufbau selten so funktioniert, dass man einmal sagt „Hallo Welt, ich bin jetzt da“ und sofort die passenden KundInnen vor der Tür stehen. Es braucht Klarheit, Sichtbarkeit, Vertrauen, Profile, Netzwerke und manchmal auch einfach Wiederholung.
Sandra zeigt hier sehr schön: Ein VA-Business entsteht Schritt für Schritt. Nicht über Nacht, aber auch nicht erst irgendwann in ferner Zukunft. Wenn du dranbleibst, sichtbar wirst und lernst, deine Fähigkeiten klar zu zeigen, können erste KundInnen oft schneller entstehen, als es sich am Anfang anfühlt.
Wenn du dir genau für diese ersten Schritte mehr Struktur wünschst, ist der 0€ Step-by-Step Guide eine schöne Unterstützung. Er hilft dir, nicht im Kopfkino stecken zu bleiben, sondern deine nächsten Schritte klarer zu sehen.
Warum Sandras Spezialisierung von Anfang an klar war
Sandra wusste früh, dass sie mit Coaches für Meditation und Achtsamkeit arbeiten möchte. Das lag nicht daran, dass sie sich irgendeine Zielgruppe ausgedacht hat, weil sie „spitz“ positioniert sein wollte. Es passte einfach zu ihrem eigenen Leben.
Meditation, Yoga und Persönlichkeitsentwicklung hatten ihr selbst geholfen, Vertrauen aufzubauen und ihre berufliche Veränderung überhaupt zu spüren. Deshalb war es stimmig, genau diese Menschen im Business zu unterstützen.
Im VA-Durchstarterkurs geht es auch darum, eine Positionierung zu finden, die nicht künstlich wirkt. Ein USP sollte nicht etwas sein, das man sich nur aus strategischen Gründen überlegt. Er darf mit der eigenen Geschichte, den eigenen Stärken, Erfahrungen und Werten verbunden sein.
Bei Sandra wurde daraus eine klare Richtung: Sie unterstützt Coaches im Backoffice. Sie hilft bei Aufgaben, die im Coaching-Business anfallen, aber oft Zeit, Energie und Fokus binden. Diese klare Zielgruppe half ihr auch auf LinkedIn, weil sie gezielt nach Begriffen wie Achtsamkeit, Yoga, Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität suchen konnte.
Wenn du selbst noch nicht weißt, welche Zielgruppe zu dir passen könnte, ist das völlig okay. Viele Frauen starten nicht mit der perfekten Positionierung. Wichtig ist, dass du beginnst, deine Erfahrungen, Stärken und Interessen ernst zu nehmen.
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Was Sandra als Virtuelle Assistentin für Coaches übernimmt
Sandra bietet klassisches Backoffice für Coaches an. Dazu gehören Aufgaben, die im Hintergrund wichtig sind, aber von vielen Coaches nicht gern oder nicht regelmäßig erledigt werden. Gerade Menschen, die mit Achtsamkeit, Meditation, Retreats oder Persönlichkeitsentwicklung arbeiten, möchten häufig lieber mit ihren KundInnen arbeiten, Räume halten, Inhalte entwickeln oder Gruppen begleiten, statt sich dauerhaft mit administrativen Aufgaben aufzuhalten.
Sandra übernimmt unter anderem Retreatplanung, Rechnungsstellung, Buchhaltung, Terminplanung, Planung von Coaching-Terminen und klassische administrative Aufgaben im Coaching-Business.
Zusätzlich bietet sie auch Privatassistenz an. Dazu gehören Aufgaben wie Handwerker koordinieren, Arzttermine buchen, Abrechnungen für die private Krankenversicherung vorbereiten oder Rechnungen überweisen. Diese Mischung aus beruflicher und privater Unterstützung kann für viele Menschen eine enorme Entlastung sein.
Ihre Erfahrung aus der Hotellerie, aus der Unternehmensberatung und aus der Assistenzarbeit hilft ihr dabei sehr. Gleichzeitig sagt Sandra aber auch klar, dass die Online-Welt noch einmal anders ist. Viele Tools, mit denen man als Virtuelle Assistentin arbeitet, kannte sie vorher nicht. Sie musste sich einarbeiten und ist mit den ersten Kund weitergewachsen.
Du musst nicht jedes Tool kennen, bevor du startest
Eine der größten Unsicherheiten angehender Virtueller Assistentinnen ist die Frage, ob sie genug können. Viele sehen Ausschreibungen mit langen Tool-Listen und denken: Das kann ich alles noch nicht. Also bin ich noch nicht bereit.
Sandras Erfahrung zeigt etwas anderes. Natürlich ist es gut, wenn du Grundlagen verstehst und offen für digitale Tools bist. Aber du musst nicht jedes Programm vorher perfekt beherrschen. Es gibt unzählige Tools für E-Mail-Marketing, Projektmanagement, Rechnungen, Kursplattformen, Buchhaltung, Kommunikation, Automationen und Kund. Niemand kennt sie alle.
Wichtiger ist, dass du bereit bist, dich einzuarbeiten. Sandra sagt im Gespräch, dass ihre Kund froh waren, wenn jemand Lust hatte, sich mit Tools auseinanderzusetzen, weil sie selbst dafür oft keine Zeit, keine Freude oder keine Kapazität hatten.
Genau das ist ein wichtiger Perspektivwechsel. Deine KundInnen erwarten nicht immer, dass du alles schon perfekt kannst. Oft suchen sie jemanden, der zuverlässig ist, mitdenkt, sich einarbeitet und ihnen Aufgaben abnimmt, die sie selbst nicht mehr machen möchten.
Als Virtuelle Assistentin wächst du mit jeder Zusammenarbeit. Mit jedem Tool, jedem Projekt und jeder Zusammenarbeit entsteht mehr Sicherheit. Du musst nicht perfekt starten. Du darfst lernen, während du gehst.
Wenn dich die vielen Tools gerade eher verunsichern, ist das kein Zeichen, dass du ungeeignet bist. Es ist ein Zeichen, dass du Struktur brauchst. Genau dafür gibt es Schritt-für-Schritt-Wege, die dir zeigen, was am Anfang wirklich wichtig ist und was du später lernen kannst.
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Wie Sandra ihre KundInnen über LinkedIn fand
Sandra fand ihre KundInnen über LinkedIn. Ihre klare Zielgruppe half ihr dabei enorm, weil sie gezielt nach den Begriffen suchen konnte, die zu ihren Wunschkund passen. Achtsamkeit, Yoga, Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität waren für sie wichtige Suchbegriffe, um passende Kontakte aufzubauen.
LinkedIn war für Sandra nicht nur eine Plattform zum Posten, sondern ein aktiver Ort für Vernetzung und KundInnen. Sie konnte gezielt Menschen finden, mit ihnen in Kontakt treten und sichtbar werden.
Im Gespräch wurde auch deutlich, warum LinkedIn für viele Selbstständige und auch für Virtuelle Assistentinnen so spannend ist. LinkedIn ist stärker als Business-Plattform ausgerichtet, der Umgangston wird oft als professioneller erlebt und Vernetzung kann viel aktiver gestaltet werden als auf Instagram. Während man auf Instagram stärker darauf angewiesen ist, dass Menschen einem folgen, kann man auf LinkedIn bewusst Vernetzungsanfragen stellen und das eigene Netzwerk strategisch aufbauen.
Gerade für Virtuelle Assistentinnen kann LinkedIn deshalb ein wertvoller Kanal sein. Wer sein Profil klar aufbaut, sichtbar wird, regelmäßig Beiträge schreibt und aktiv mit der eigenen Zielgruppe in Kontakt geht, kann dort Vertrauen und Reichweite aufbauen.
Auch im VA-Durchstarterkurs spielt LinkedIn eine wichtige Rolle, weil viele angehende VAs nicht nur wissen müssen, was sie anbieten, sondern auch, wie sie passende Kund erreichen. Sichtbarkeit bedeutet nicht, laut zu sein. Sichtbarkeit bedeutet, dass die richtigen Menschen verstehen können, wobei du helfen kannst.
Warum LinkedIn für Coaches und Virtuelle Assistentinnen spannend ist
Sandra hat sich später zusätzlich im Bereich LinkedIn weitergebildet und bietet heute LinkedIn-Mentoring an, vor allem für Coaches, die dort sichtbarer werden möchten. Sie unterstützt Selbstständige dabei, ihr Profil aufzubauen, Inhalte zu entwickeln und LinkedIn so zu nutzen, dass Kooperationen, Gespräche und Kund entstehen können.
Das ist auch für ihren eigenen Businessweg spannend, denn hier sieht man sehr schön, wie sich ein VA-Business weiterentwickeln darf. Sandra startete mit klassischer Backoffice-Unterstützung für Coaches. Mit der Zeit kam ein weiterer Bereich dazu, der gut zu ihrer Zielgruppe und zu ihrer eigenen Erfahrung passte.
Ein VA-Business muss also nicht starr bleiben. Es darf wachsen, sich verändern und neue Angebote entwickeln. Viele Frauen starten mit Assistenzaufgaben und merken nach einer Weile, welche Themen ihnen besonders liegen. Daraus können später Beratungen, Mentoring-Angebote, Spezialisierungen oder neue Dienstleistungen entstehen.
Diese Freiheit beschreibt Sandra am Ende der Folge sehr schön. Sie ist dankbar dafür, dass sie sich in der Selbstständigkeit ausprobieren darf. Sie ist nicht mehr an einen Arbeitgeber gebunden, der ihr vorgibt, was sie zu tun hat, sondern kann immer wieder prüfen, welche Richtung sich gerade stimmig anfühlt.
Warum Persönlichkeit in der Virtuellen Assistenz entscheidend ist
Ein Thema, das in der Folge ebenfalls sehr wichtig ist, ist Persönlichkeit. Als Virtuelle Assistentin bist du nicht einfach nur eine Liste von Dienstleistungen. Du bist eine Person, mit der KundInnen zusammenarbeiten. Genau deshalb reicht es nicht, nur Tools, Aufgaben und Angebote auf dein Profil zu schreiben.
Menschen möchten spüren, wer du bist. Sie möchten sehen, welche Werte du hast, wie du kommunizierst und ob die Zusammenarbeit menschlich passen könnte. Gerade in der Virtuellen Assistenz ist Vertrauen enorm wichtig, weil du oft im Hintergrund eines Business arbeitest, Einblicke bekommst und Aufgaben übernimmst, die wirklich zuverlässig erledigt werden müssen.
Bei Sandra sieht man diesen Punkt sehr gut. Auf ihrer Website und auf LinkedIn wird sichtbar, dass sie selbst Yoga, Achtsamkeit und Persönlichkeitsentwicklung wichtig findet. Das passt zu ihrer Zielgruppe und macht ihre Positionierung glaubwürdig.
Deshalb ist es so wichtig, nicht nur die Dienstleistung sichtbar zu machen, sondern auch ein Stück Persönlichkeit. Nicht alles Private gehört ins Business. Aber genug von dir darf sichtbar werden, damit die richtigen Menschen ein Gefühl für dich bekommen.
Als Virtuelle Assistentin bist du eine Personenmarke. Und genau diese Persönlichkeit hilft dir, passende Kund anzuziehen.
Mehr über Sandra findest du auf ihrer Website unter www.sandra-preusche.de und auf ihrem LinkedIn-Profil unter linkedin.com/in/sandrapreusche.
Sandras wichtigster Rat: Denk nicht zu lange nach
Zum Ende der Folge gibt Sandra einen sehr klaren Rat an Frauen weiter, die darüber nachdenken, sich selbstständig zu machen oder als Virtuelle Assistentin zu starten:
„Denkt nicht so viel drüber nach, macht’s einfach.“
Natürlich bedeutet das nicht, unüberlegt zu handeln oder ohne jede Vorbereitung alles über Bord zu werfen. Aber es bedeutet, dass Grübeln irgendwann nicht mehr weiterhilft. Wenn ein Gedanke immer wiederkommt, wenn die Idee der Virtuellen Assistenz dich nicht loslässt und wenn du spürst, dass dein bisheriger Weg nicht mehr zu dir passt, dann darfst du diesen Impuls ernst nehmen.
Sandra sagt auch, dass es KundInnen da draußen gibt, die genau auf deine Unterstützung warten. Nicht im Sinne von: Du musst nur auftauchen und alles passiert von allein. Sondern im Sinne von: Deine Erfahrung, deine Persönlichkeit, deine Werte und deine Art zu arbeiten können für die richtigen Menschen genau passend sein.
Das ist eine wichtige Botschaft, gerade wenn du selbstständig als alleinerziehende Mutter werden möchtest und dich fragst, ob dieser Schritt überhaupt realistisch ist. Sandras Weg zeigt: Es braucht Planung, Mut, Unterstützung und Durchhaltevermögen. Aber es kann möglich sein.
Wenn du das Gefühl kennst, ständig darüber nachzudenken, aber nicht ins Handeln zu kommen, dann fang klein an. Du musst nicht sofort alles entscheiden. Aber du kannst dir heute anschauen, wie dieser Weg überhaupt aussehen kann.
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Was Sandras Weg für deinen eigenen Start bedeuten kann
Sandras Geschichte ist nicht deshalb inspirierend, weil alles einfach war. Sie ist inspirierend, weil sie zeigt, dass Mut nicht bedeutet, keine Angst zu haben. Mut bedeutet manchmal, die Angst mitzunehmen und trotzdem den nächsten Schritt zu gehen.
Sie kündigte, bevor sie erste KundInnen hatte. Sie wurde beim Arbeitslosengeld gesperrt. Der Gründungszuschuss wurde abgelehnt. Sie hatte gesundheitliche Herausforderungen kurz vor dem Start. Sie musste sich in neue Tools einarbeiten. Und trotzdem ist sie weitergegangen.
Heute arbeitet sie selbstständig, begleitet feste KundInnen, hat ihr Business weiterentwickelt und nutzt die Freiheit, sich immer wieder neu auszuprobieren. Genau darin liegt ein großer Wert der Selbstständigkeit: Du darfst dein Business mit dir wachsen lassen.
Wenn du gerade an einem ähnlichen Punkt stehst, musst du nicht sofort kündigen. Du musst auch nicht sofort alles wissen. Aber du darfst dich informieren, sortieren und prüfen, ob die Virtuelle Assistenz ein Weg sein könnte, der zu deinem Leben passt.
In meiner 0€ VA Masterclass zeige ich dir, wie der Start als Virtuelle Assistentin aussehen kann, welche Aufgaben möglich sind und wie du aus deinen bisherigen Erfahrungen ein Angebot entwickelst.
Der 0€ Step-by-Step Guide hilft dir dabei, die ersten Schritte klarer zu sehen und nicht im Kopfkino stecken zu bleiben.
Und wenn du tiefer einsteigen möchtest, kannst du mit dem VA Kickstart Minikurs die Grundlagen für dein eigenes VA-Business erarbeiten.
Du musst nicht perfekt starten. Aber du darfst anfangen, deinem eigenen Weg wieder mehr zu vertrauen.
Häufige Fragen: selbstständig als alleinerziehende Mutter und Start in die Virtuelle Assistenz
Kann man sich selbstständig als alleinerziehende Mutter machen?
Ja, es ist möglich, sich selbstständig als alleinerziehende Mutter zu machen. Wichtig sind eine realistische Planung, ein finanzieller Überblick, Unterstützung im Alltag und ein Geschäftsmodell, das zu den eigenen Kapazitäten passt. Sandras Weg zeigt, dass Selbstständigkeit auch mit Kind und Verantwortung möglich sein kann, wenn man bewusst plant und Schritt für Schritt vorgeht.
Ist die Virtuelle Assistenz für alleinerziehende Mütter geeignet?
Die Virtuelle Assistenz kann für alleinerziehende Mütter interessant sein, weil viele Aufgaben ortsunabhängig und zeitlich flexibler erledigt werden können. Gleichzeitig braucht es klare Strukturen, verlässliche Arbeitszeiten und eine realistische Einschätzung der eigenen Kapazitäten. Gerade am Anfang ist es wichtig, nicht alles auf einmal zu wollen.
Muss ich kündigen, bevor ich als Virtuelle Assistentin starte?
Nein, du musst nicht kündigen, bevor du als Virtuelle Assistentin startest. Viele Frauen bauen ihr VA-Business nebenberuflich auf. Sandras Weg war anders, weil sie bereits in Teilzeit arbeitete und ihre Stunden nicht weiter reduzieren konnte. Ihr Beispiel zeigt eine Möglichkeit, aber nicht den einzigen Weg.
Wie finde ich erste KundInnen als Virtuelle Assistentin?
Erste Kund findest du, indem du dein Angebot klar formulierst, sichtbar wirst und aktiv mit passenden Menschen in Kontakt gehst. Sandra nutzte vor allem LinkedIn, weil sie dort gezielt nach ihrer Zielgruppe suchen und sich mit passenden Coaches vernetzen konnte.
Brauche ich Vorerfahrung, um als Virtuelle Assistentin zu starten?
Vorerfahrung kann helfen, ist aber nicht zwingend notwendig. Viele Fähigkeiten aus früheren Jobs lassen sich in die Virtuelle Assistenz übertragen, zum Beispiel Organisation, Kommunikation, Kundenservice, Assistenz, Projektkoordination oder administrative Aufgaben. Wichtig ist, dass du lernbereit bist und dich in neue Themen einarbeitest.
Muss ich alle Tools kennen, bevor ich starte?
Nein, du musst nicht alle Tools kennen. Du solltest bereit sein, dich einzuarbeiten und digitale Abläufe zu verstehen. Viele KundInnen suchen Unterstützung gerade deshalb, weil sie selbst keine Zeit oder Lust haben, sich mit bestimmten Tools zu beschäftigen.
Was tun, wenn der Gründungszuschuss abgelehnt wird?
Wenn der Gründungszuschuss abgelehnt wird, ist das enttäuschend, aber es muss nicht das Ende deines Weges sein. Du kannst prüfen, welche anderen Möglichkeiten es gibt, deine erste Phase zu überbrücken, dir Beratung holen und deine Planung anpassen. Sandra ging trotz Ablehnung weiter und fand wenige Monate später ihre ersten KundInnen.
Oft beginnt Veränderung nicht mit einem perfekten Plan, sondern mit dem Moment, in dem man aufhört, sich selbst kleinzureden und beginnt, neue Möglichkeiten überhaupt ernst zu nehmen.