Josephine widmet sich seit 2015 der Online Welt, ganz besonders dem Unternehmertum als Digitale Nomadin. Doch bevor es dazu kam, ist sie durch einige Jahre Unzufriedenheit im Job gegangen und hat verschiedenste Fortbildungen ausprobiert.

Ursprünglich hat sie Sport und Gymnastiklehrerin gelernt und in diesem Bereich 10 Jahre lang anderen Menschen zu einer besseren Gesundheit und Fitness verholfen. Im September 2015 kam für sie dann der Cut und sie wusste, sie will raus aus dem 9 to 5. Anfang 2016 startete sie dann ihren „Blog Hippie in the Heart“ und machte sich frei von dem Gedanken angestellt sein zu müssen.

Seit 2016 ist sie als Virtuelle Assistentin und Bloggerin selbstständig und startete zusätzlich im Dezember 2016 ihren Podcast für Superwoman, Female Solopreneurship & angehende Digitale Nomadinnen „frau freiraum“.

Sie hat sich ihr eigenes Business aus mehreren Bausteinen zusammengebastelt und für sich den perfekten Weg gefunden.

 

Wie war dein Start in die Online Welt? Hast du bestimmten Blogs / Personen oder Projekten gefolgt und dich dadurch inspirieren lassen?

Mein Start in die Online Welt war eher unbewusst, stattdessen war es viel mehr meine eigene Yogapraxis die mich dazu gebracht hat immer mehr zu hinterfragen, meinen Weg zu hinterfragen und nach meiner persönlichen Berufung zu suchen. Ich habe angefangen die verrücktesten Dinge zu googeln und bin dann glücklicherweise auf Blogs und das Digitale Nomadentum aufmerksam geworden. Meine absolute Inspirationsquelle waren und sind heute noch Connie Biesalski, Carina Herrmann und Rachel Brathen alias Yoga Girl.

 

Worüber schreibst du auf deinem Blog „Hippie in the Heart“?

Auf Hippie in the Heart schreibe ich frei von jeglichen Dogmen über Hippie Lifestyle, Yoga und Travel, ganz speziell Backpacking in Thailand. Es ist ein Blog für Freiheitsliebende, Querdenker und Yoga Junkies allerdings ohne feste yogische Regeln und ohne zu bekehren. Die Yoga Welt kann manchmal ziemlich konservativ und strikt sein und genau das möchte ich auf meinem Blog nicht.

 

Dein Podcast klingt sehr spannend, wie kamst du auf die Idee?

Vor ca. 1,5 Jahren habe ich angefangen regelmäßig Podcasts zu hören, ich fand dieses Medium einfach genial, nebenbei wertvollen Content aufzusaugen. Hauptsächlich habe ich Podcasts zum Thema Business, Digitales Nomadentum und Persönlichkeitsentwicklung gehört. Was mir selbst aber sehr gefehlt hat waren die Frauen im Business Bereich und Podcasts die bei Schritt eins ansetzen sprich „Wo fange ich an mit meinem Business oder was ist meine Leidenschaft“.

Genau aus diesem Grund habe ich frau freiraum gestartet damit sich mehr Frauen zeigen, damit andere Frauen sehen es gibt sie da draußen die erfolgreichen Unternehmerinnen und die Frauen die genauso denken. Ich möchte mit frau freiraum andere Frauen inspirieren und motivieren ihr eigenes Ding zu starten und möchte ihnen von Tag eins der Entscheidung Hilfestellung geben.

 

Warum hast du dich entschieden unter anderem auch als virtuelle Assistentin tätig zu werden?

Das hat mehrere Gründe, 1. weil ich mich für viele Sachen begeistern kann und ich es spannend finde an immer wieder neuen Projekten zu arbeiten. 2. Weil ich durch den Job als VA immer mehr dazu lerne, was vor allem das technische Know How betrifft und 3. weil es vor allem zu Beginn einer Selbstständigkeit die einfachste und schnellste Möglichkeit ist Geld zu verdienen im Gegensatz zu einem Blog, Podcast oder eigenen Produkten.

 

Was bietest du zum Beispiel für Services an und wie hast du deine ersten Kunden finden können?

Angefangen hat alles mit einfachen Backoffice Aufgaben, Recherche, Texten und Social Media mittlerweile stehen ganz oben auf der Liste WordPress, Podcast Postproduction und Veranstaltungsmanagement. Meine ersten Kunden habe ich tatsächlich durch Empfehlungen bekommen und dies ist auch heute noch so. Ich habe mich noch nie auf eine ausgeschriebene Stelle beworben oder mich in einem Portal wie z.b Upwork angemeldet. Damit will ich nicht sagen das es schlecht ist, ich denke Akquise ist sehr wichtig allerdings halte ich nichts von Freelancer Portalen die einen Hungerlohn zahlen.

 

Was gefällt dir besonders an der Tätigkeit als virtuelle Assistentin?

Ganz besonders gefällt mir die Abwechslung, immer wieder neue Projekte zu starten und zu erstellen. Ich arbeite auch gerne mit neuen Kunden und find es cool dabei selbst neue Dinge zu lernen.

Aber ganz besonders liebe ich die Freiheit die man als Selbstständige hat, dort zu arbeiten wo man möchte.

 

Wie startest du für gewöhnlich deinen Tag und wie sieht für dich bspw. ein Montag aus?

Ein typischer Montag sieht so aus: Ich stehe gegen 5.00 Uhr auf und trinke erstmal ganz in ruhe Kaffee 🙂 dann gehts auf die Yoga Matte und so gegen 7.00 Uhr sitze ich vor meinem Laptop. Die Aufgaben die ich erledige sind immer ganz unterschiedlich, ich habe überhaupt keine feste Reihenfolge wie z.b zuerst Emails dann Blogartikel, dann Kunden Aufgaben. Ich gestalte mir meinen Arbeitstag so wie ich es möchte und so wie es die Aufgaben erfordern. Je nachdem wie spannend meine Aufgabe ist sitze ich dann bis abends 18.00 – 19.00 Uhr durchgehend am Laptop mit kurzer Essenspause natürlich. Manchmal gibt es aber auch Tage da flowt es nicht und ich klappe mittags den Laptop zu treff mich mit Freunden, gehe Einkaufen oder netflixe 🙂

Also in Wirklichkeit gibt es keinen typischen Tag 🙂

 

Hast du zwischendurch auch negative Erfahrungen gemacht mit deinem Online Business und manchmal gezweifelt?

Oh ja, natürlich das passiert mir regelmäßig, allerdings bin ich mittlerweile immer gefestigter und weiß für mich zu 100 % ich möchte selbstständig mit meinem online Business sein. Wenn mal nicht direkt etwas fluppt wie ich es mir vorstelle, das neue Produkt nicht erfolgreich ist, ein Kunde abspringt oder wenn es finanziell nicht einfach ist, dann bekomme ich Zweifel aber die verfliegen schnell wieder.

 

Was machst du denn am liebsten? An deinem Blog arbeiten bzw. schreiben, deinen Podcast oder als virtuelle Assistentin arbeiten?

Puhh, ich glaub das kann ich nicht so genau sagen aber ich arbeite definitiv am liebsten an meinen eigenen Projekten, sprich an meinem Blog und an meinem Podcast und bekomme auch immer wieder neue Ideen die ich ausprobieren möchte. Für Kunden zu arbeiten, je nach Aufgabe ist spannend aber langfristig möchte ich nicht mehr freelancen sondern mich ausschließlich auf meine eigenen Projekte konzentrieren.

 

Was sollte man deiner Meinung nach mitbringen, wenn man als virtuelle Assistentin startet?

Mann muss nicht viel mitbringen man kann alles lernen wenn man sich nur dafür begeistern kann aber ich finde es ganz wichtig Professionalität und Verlässlichkeit mit zubringen.

Als VA und auch in vielen anderen Jobs finde ich es absolut wichtig zuverlässig zu sein.

Ach ja, ein wenig Verständnis für einen Computer sollte man schon haben.

 

Würdest du uns noch einen motivierenden Spruch nennen oder dein Lieblingszitat?

Decide what you want! Make a fucking plan and work on that shit! Every. Single. Day.


 

Hier für dich alle Links zu den tollen Projekten von Josephine:

Webseite zum Podcast frau freiraum

Facebook Community zum Superwomen Podcast

Ihr Blog Hippie in the Heart

Facebook Seite zum Blog Hippie in the Heart:

Ihre VA Seite

 

Du möchtest auch gerne einmal hier im Interview erscheinen? Dann schreib gerne eine Nachricht an: nadine@virtual-assistant-women.d

 

 

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